ZUG: Gebäudeversicherung mit Jubiläumsschrift

Die Gebäudeversicherung Zug (GVZG) hat am Freitag die Jubiläumsschrift «Sichern und Versichern. Seit 200 Jahren» vorgestellt. Autor Christian Raschle, Historiker und ehemaliger Zuger Stadtarchivar, beleuchtet darin auf über hundert bebilderten Seiten die Aspekte seit der Gründung auf dem Weg in die Gegenwart.

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Die ersten Gebäudeversicherungen in der Schweiz wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet. Den Anfang machte der Kanton Aargau im Jahr 1805. Nach anderen Kantonen gründete der Kanton Zug dann im Jahr 1813 die Feuer-Assekuranz-Gesellschaft.

Da war der Geissweidbrand von 1795, eine verheerende Feuersbrunst mitten in der Stadt Zug, noch in lebhafter Erinnerung. Nach der Zuger Vorstadtkatastrophe 1887, als ganze Häuserzeilen im Zugersee verschwanden, wurden neben Feuer- auch Elementarschäden als versicherte Ereignisse aufgenommen.

Raschle sagte bei der Vorstellung des Buches, dass die Beschaffenheit des Untergrunds für Zug auch heute noch eine Unsicherheit darstellen könne. In jüngerer Zeit sorgten der Sturm Lothar 1999 und der Swisspor-Brand in Steinhausen 2007 für hohen Schaden.

Das Buch würdigt weiter die Feierlichkeiten zum 175-Jahr-Jubiläum, die letztjährige 200-Jahre-Feier sowie mit der Gebäudeversicherung verbundene Persönlichkeiten seit ihrer Gründung.

Gemäss GVZG-Geschäftsführer Max Uebelhart standen früher Brandschäden im Zentrum, heutige Herausforderungen sind mehr und mehr Elementarschäden wie Hagelschlag.

Die Gebäudeversicherung Zug versichert heute alle Gebäude im Kanton Zug obligatorisch gegen Feuer- und Elementarschäden. Zudem führt sie im Auftrag des Kantons das Amt für Feuerschutz. (sda)