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ZUG: Gericht urteilt für Viktor Vekselberg

Wegen des russischen Milliardärs lagen sich zwei Zuger Direktionen in den Haaren – nun hat das Verwaltungsgericht gesprochen.
Luc Müller
Viktor Vekselberg wohnt in Zug. (Bild: Keystone)

Viktor Vekselberg wohnt in Zug. (Bild: Keystone)

Das Zuger Verwaltungsgericht hat entschieden: Der russische Milliardär Viktor Vekselberg hat in der Stadt Zug, wo der Oligarch am Hang des Zugerbergs im April 2011 eine rund 180 Quadratmeter grosse Wohnung gekauft hat, seinen Lebensmittelpunkt und damit seinen rechtlichen Wohnsitz. Das Urteil, in dem der Name von Vekselberg nicht auftaucht, aber alle Indizien genau auf ihn zutreffen, ist im Dezember gefällt worden, wie die «NZZ am Sonntag» gestern publik machte.

Weichelt gegen Michel

Um die Frage, ob Viktor Vekselberg überhaupt in der Schweiz lebt, ist es zwischen zwei Direktionen des Kantons Zug zum Knatsch gekommen. Regierungsrat Matthias Michel (FDP), Vorsteher der Volkswirtschaftsdirektion, sah es als erwiesen an, dass der Russe in Zug wohnt. Deshalb habe Vekselberg mit dem Kauf der Zuger Wohnung nicht gegen die Lex Koller verstossen. Diese verbietet Ausländern ohne Wohnsitz in der Schweiz, hier Immobilien zu kaufen. Ganz anderer Ansicht war hingegen Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard (Alternative-die Grünen), welche der Direktion des Innern vorsteht. Sie war der Ansicht, dass Viktor Vekselberg den Nachweis nicht erbracht habe, dass er tatsächlich in Zug wohne.

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