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ZUG: Gesucht: Mehr Schulraum in Oberägeri

An der Gemeindeversammlung steht das Schulhaus Hofmatt 4 zur Debatte. Parteien bezweifeln, dass der Neubau die Platzprobleme entschärfen wird.
Andrea Muff
Dieses Gebäude auf dem Schulareal Hofmatt, in dem unter anderem die Bibliothek untergebracht ist, soll dem neuen Schulhaus weichen. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 6. Dezember 2017))

Dieses Gebäude auf dem Schulareal Hofmatt, in dem unter anderem die Bibliothek untergebracht ist, soll dem neuen Schulhaus weichen. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 6. Dezember 2017))

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

«Fakt ist, Oberägeri braucht mehr Schulraum», heisst es im Informationsblatt der Einwohnergemeinde «Oberägeri.ch». Und an der kommenden Gemeindeversammlung haben gleich zwei Traktanden mit der Schule zu tun. Zum einen geht es um den Beschaffungskredit für interaktive Wandtafeln und zum anderen um einen Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 an der Hofmattstrasse 8. Während sich bei Ersterem alle Ortsparteien (Forum, CVP, FDP und SVP) einig sind und die Ja-Parole gefasst haben, gehen die Meinungen, ob ein Neubau auf dem Hofmatt-Schulareal passend ist, auseinander. Forum und CVP sprechen sich dagegen aus.

Geplant ist, das Schulhaus Hofmatt 4 auf dem Areal Hofmattstrasse 8 zu bauen. Das bestehende Gebäude, wo heute etwa die Bibliothek Oberägeri ist, würde dem Neubau weichen müssen. Die Gemeinde denkt an ein viergeschossiges Gebäude, um die 800 bis 900 Quadratmeter Nutzfläche schaffen zu können. Für die Planung beantragt der Oberägerer Gemeinderat nun einen Planungskredit von 150 000 Franken. Wenn alles nach Plan läuft, sollte der Neubau im August 2022 bezogen werden können. Im Investitionsplan wird mit einer Summe von ungefähr 7,5 Millionen Franken für das neue Schulhaus gerechnet.

Das Forum Oberägeri verlangt nach einer «grosszügigeren und nachhaltigeren Lösung». «Das jetzige Schulareal ist bereits extrem verdichtet», erklärt Präsident Philipp Röllin. «Es macht keinen Sinn, eine Investition in dieser Grössenordnung zu tätigen, bei der nur kurzfristig die Schulraumbedürfnisse abgedeckt werden können.» An der Parteiversammlung der CVP wurde von einem «Flickwerk» gesprochen und nach einem Gesamtkonzept verlangt. Zudem sei die zu bebauende Fläche zu klein und das Platzproblem damit «nicht wesentlich entschärft».

Die FDP hingegen unterstützt den Planungskredit und sieht das Projekt «als weiteren Schritt zur Behebung der Raumdefizite». Auch die SVP-Ortssektion hat die Ja-Parole gefasst: «Zahlen zur Schulraumplanung machen deutlich, dass dieser Neubau dringend notwendig ist», so Andreas Meier, Vorstandsmitglied.

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