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ZUG: Gesunken, geborgen, gerettet?

Die MS «Schwan» steht derzeit auf einem Privatgelände zum Trocknen. Ob und wann das Schiff wieder fahren kann, ist ungewiss. Die Betreiber aber sind optimistisch.
Rahel Hug
Das Innere des Motorschiffs «Schwan» sah auch schon gemütlicher aus. Jetzt räumen zwei Mechaniker das Chaos auf und sorgen dafür, dass das Schiff möglichst bald trocknet. (Bild Christof Borner-Keller)

Das Innere des Motorschiffs «Schwan» sah auch schon gemütlicher aus. Jetzt räumen zwei Mechaniker das Chaos auf und sorgen dafür, dass das Schiff möglichst bald trocknet. (Bild Christof Borner-Keller)

Auf einem Privatgelände ausserhalb von Zug steht seit Mittwoch die MS «Schwan», aufgedockt, damit sie getrocknet, geräumt und geputzt werden kann. Ein heftiges Gewitter hat das Motorschiff am Dienstagabend im Hafen in Zug zum Sinken gebracht. Von aussen sieht man dem am Mittwoch geborgenen Schiff kaum an, dass es für kurze Zeit auf dem Seegrund gelegen hat. Wirft man jedoch einen Blick ins Innere des Schiffs, ist es ein chaotisches Bild, das sich bietet.

Die «Schwyz» empfängt am 12. Mai den «Schwan». (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Das Kleinste ist das Grösste: Die Formationsfahrt auf dem Zugersee mit dem reparierten Motorschiff «Schwan» im Mittelpunkt zog viele Schaulustige an. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
«Schwyz», «Yellow», «Titan», der Nauen «Winkelried» und die Einsatzboote der freiwilligen Feuerwehr und der Seepolizei Zug bereiteten dem MS «Schwan» einen würdigen und ehrenvollen Empfang. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Das MS «Schwan» wurde im Jahr 1918 in Hamburg gebaut und zählt heute zu den ältesten Schiffen auf Schweizer Gewässern. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Zur Wiederinbetriebnahme des MS «Schwan» erschienen Schaulustige jeden Alters. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Während der Formationsfahrt bestand die Möglichkeit, auf einem Begleitschiff hautnah mit dabei zu sein. Später konnten Interessierte gar eine Schnupperfahrt auf dem MS «Schwan» machen. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Ab dem 15. Mai ist das älteste Motorschiff auf dem Zugersee wieder als Passagierschiff im Einsatz und somit ein voller Bestandteil der Zugerseeflotte. (Bild: Christoph Borner-Keller / Neue ZZ)
Die MS Schwan am 1. Mai bei der Wasserung im Zugersee. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
1. Mai 2014: Nun schwimmt der historische Kahn wieder auf dem Zugersee. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
18. März 2014: Am MS «Schwan» wird heftig gearbeitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Am 10. Mai soll das Schiff wieder in den See stechen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Mechaniker Hagi und seine Freunde haben den alten Dieselmotor am 13. August wieder zum Laufen gebracht und kümmern sich um die weiteren Arbeiten. (Bild: Keystone)
Reparatur des Motorschiffs Schwan am 13. August in Baar. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
Bereit für die Abfahrt, um trocknen zu gehen. (Bild: Leser Roy Egloff)
Bild: PD
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
CH.ZG.Zug_MS_Schwan_Bergung_2013-08-07_2088x5R.jpg (Bild: Leserbild Roy Egloff)
CH.ZG.Zug_MS_Schwan_Bergung_2013-08-07_788x5R.jpg (Bild: Leserbild Roy Egloff)
CH.ZG.Zug_MS_Schwan_Bergung_2013-08-07_4488x5R.jpg (Bild: Leserbild Roy Egloff)
Da kommt die MS Schwan wieder an die Oberfläche. (Bild: Leserbild Roy Egloff)
38 Bilder

Der «Schwan» fährt wieder

Zwei Mechaniker und eine Helferin aus dem Zürcher Oberland saugen fleissig Wasser ab, sammeln Scherben zusammen und sortieren Mobiliar und andere Teile, die den rund 24-stündigen Unterwasseraufenthalt mehr schlecht als recht überlebt haben. Gemäss Stefan Hellstern von der Schiffs-Agentur, die das Schiff betreibt, ist das Ziel, dass der «Schwan» im nächsten Frühling wieder einsatzbereit ist. Ob das klappt, ist noch ungewiss, zumal sich das Ausmass der Schäden erst ansatzweise abschätzen lässt. «Zuerst muss es fertig trocknen», so Hellstern. Das dauere sicher noch eine Woche. «Danach wird die Versicherung entscheiden, wie es weitergeht.»

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