ZUG: Gewinneinbruch beim Bergbaukonzern Xstrata

Der britisch-schweizerische Bergbaukonzern Xstrata, der noch dieses Jahr mit dem Rohstoffkonzern Glencore fusioniert werden dürfte, hat 2012 einen Rückgang des Umsatzes um 7 Prozent auf 31,62 Mrd. Dollar verzeichnet.

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Xstrata - das international tätige Bergbauunternehmen mit Sitz in Zug. (Bild: Keystone)

Xstrata - das international tätige Bergbauunternehmen mit Sitz in Zug. (Bild: Keystone)

Auf operativer Ebene (EBIT) ging der Gewinn im Vergleich zu 2011 um 43 Prozent auf 4,79 Mrd. Dollar zurück. Da das Abbauvolumen gestiegen ist, hat das Unternehmen dabei den letztes Jahr gesunkenen Rohstoffpreisen Tribut zollen müssen. Der Reingewinn sank - auch aufgrund von Sonderfaktoren - um 79 Prozent auf 1,18 Mrd. Dollar.

Xstrata befindet sich in einer Übergangsphase: Zahlreiche Minen sind erschöpft und stehen vor der Schliessung, während eine Reihe neuer Abbaustätten errichtet wird. Gemäss Communiqué vom Dienstag haben letztes Jahr zehn neue Minen ihren Betrieb aufgenommen. Diese erhöhten nicht nur die Abbauvolumina des Konzerns, sondern verbessere auch dessen Kostenbasis.

Wie Xstrata bereits im Februar bekannt gab, stieg das Volumen der geförderten Kohle 2012 im Vergleich zum Jahr davor um 7 Prozent auf 90,4 Mio. Tonnen. Die Kupferproduktion sank aufgrund versiegender Minen um 16 Prozent auf 747'000 Tonnen, jene von Nickel stieg um 0,9 Prozent auf den neuen Rekordwert von 106'873 Tonnen.

sda