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Zugs Fussballer geben 2:0-Führung preis und bleiben Schlusslicht in der 1. Liga

Beim 2:2 vor spärlicher Kulisse im Heimspiel gegen Langenthal vergeben die Zuger die Chance zum zweiten Saisonsieg.
Martin Mühlebach
Auffällige Akteure: Zugs Pasquale Martino (rechts) gegen Gregory Gemperle. (Bild: Maria Schmid, Zug, 12. Oktober 2019)

Auffällige Akteure: Zugs Pasquale Martino (rechts) gegen Gregory Gemperle. (Bild: Maria Schmid, Zug, 12. Oktober 2019)

Mit dem Tabellenletzten Zug 94 und dem neuntplatzierten Langenthal trafen zwei Teams aufeinander, die im bisherigen Saisonverlauf nicht zu überzeugen vermochten. So überraschte es nicht, dass den bloss 157 anwesenden Zuschauern kein fussballerischer Leckerbissen serviert wurde. Von der ersten bis zur letzten Spielminute wurde mit harten Bandagen gefightet. Dass das Spiel trotz unzähliger Fouls nicht ständig unterbrochen wurde, ist dem Schiedsrichter zu verdanken, der viel laufen liess.

Während der gesamten ersten Halbzeit wurde einzig der Zuger Mittelfeldregisseur Pasquale Martino verwarnt. Eine Verwarnung, die massgeblich dazu beitrug, dass sich die Platzherren trotz einer 2:0-Pausenführung mit einem 2:2-Unentschieden begnügen mussten. Der Zuger Trainer Ergün Dogru erklärt:

«Pasquale wollte sich in der Halbzeitpause auswechseln lassen, weil er befürchtete, eine zweite gelbe Karte zu kassieren.»

Dogru kam diesem Wunsch nach. Mit Martino fehlte den Zugern in den zweiten 45 Spielminuten der Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld. So wechselten die Kräfteverhältnisse zugunsten der Berner. Deren Trainer Willy Neuenschwander sagte nach der Partie: «In der Pausenbesprechung forderte ich meine Spieler auf, aggressiver ans Werk zu gehen.»

Das gelang. Gregory Gemperle durfte sich als Doppeltorschütze feiern lassen. Auch für die Zuger war ein Spieler zweimal erfolgreich: Fabian Simic hatte die Treffer in der ersten Halbzeit erzielt. Als Langenthal ab der 83. Minute infolge einer doppelten Verwarnung nur noch zehnt auf dem Platz stand, entwickelte sich nochmals ein offener Schlagabtausch, der aber nichts Zählbares mehr einbrachte.

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