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ZUG: Glänzendes Festival-Debüt

Am sogenannten Primavera-Festival stand die ganze Altstadt im Zeichen gepflegter Livemusik für jedermann. Es war das erste seiner Art in Zug – und erwies sich als voller Erfolg.
Julian Koller
Die Acoustic Horse Riders – hier beim Auftritt im «Im Hof» – war einer der Live-Acts am Primavera-Festival in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (31. März 2017))

Die Acoustic Horse Riders – hier beim Auftritt im «Im Hof» – war einer der Live-Acts am Primavera-Festival in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (31. März 2017))

Julian Koller

redaktion@zugerzeitung.ch

Das Festival Primavera lockte am vergangenen Freitag Hunderte von Zugerinnen und Zugern aus ihren Häusern. In zahlreichen Restaurants und Bars in der Altstadt und in deren «Dunstkreis» gab es Livemusik satt – Darbietungen, unter welchen fast jeder Musikliebhaber etwas Ansprechendes zu finden vermocht haben dürfte. Das ganze musikalische Spektrum wurde breit abgedeckt – vom eingängigen Blues im Restaurant Schiff bis zum treibenden Punk-Rock im «Im Hof».

Vielleicht war gerade wegen des vielseitigen Repertoires auch der Andrang durch Jung und Alt so gross, denn viele Bars waren sprichwörtlich zum Bersten gefüllt. Dementsprechend traf auch das Festivalmotto «Die Zuger Altstadt lebt» den Nagel voll und ganz auf den Kopf.

«Wunderbare Kulisse»

Unter den Besuchern war man sich einig: Solche Events tun der Altstadt gut. «Ich glaube in erster Linie für die Örtlichkeit, aber auch für den lokalen Gemeinschaftsgeist ist ein Festival dieser Art so ziemlich das Beste überhaupt», meinte Veronika Wyss aus Cham treffsicher.

Auch in Musikerkreisen schien die Örtlichkeit geschätzt zu werden, so beispielsweise von Count Vlad alias Martin Flückiger, der nach erfolgreichem Auftritt im «Rathauskeller» gemütlich an der Bar hockte. «Man hat hier natürlich eine wunderbare Kulisse», erklärte er. Er kommt aus Hausen am Albis und tritt häufig im Grossraum Zug auf. Er coverte vor allem Grössen wie Tom Waits, Neil Young oder Johnny Cash. «Also die guten Alten», wie er lachend zusammenfasste.

Von dem grossen Andrang sei er selbst überrascht gewesen. «Aber manchmal stimmt es halt einfach von der Atmosphäre und den Leuten her. Das scheint heute so gewesen zu sein. Sicher hat auch das schöne Wetter seine Rolle dabei gespielt», brachte er die Sache auf den Punkt. Er glaube allgemein, dass etwas mehr Livemusik in der Altstadt guttun würde und noch viel Potenzial habe.

Wenn ein solcher Event auf grossen Anklang trifft, freuen sich natürlich insbesondere die Restaurantbetreiber. So auch Kuno Trevisan, Mitinhaber und Chef des Serviceteams im «Rathauskeller». «Eigentlich hat das Festival als kleine Sache begonnen, vor allem ohne grosses Werbebudget. Jetzt freuen wir uns natürlich umso mehr, dass es so gut besucht ist», erklärt er. Allerdings darf das Motto «Die Altstadt lebt» in seinen Augen keinesfalls so inter­pretiert werden, dass sie es sonst nicht täte. «Auch an Tagen ohne Livemusik hat die Altstadt viel zu bieten, gerade im gastronomischen Bereich», betont er.

So oder so sei ein solcher Erfolg natürlich auch ein Anreiz zur Wiederholung der Veranstaltung. Entsprechend sei es schon fast sicher, dass man sich auch auf ein «Primavera» im nächsten Jahr freuen könne.

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