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ZUG: Gold, Glamour und etwas Glitter

Der Zuger Kulturbetrieb Chollerhalle startet in die 12. Saison. Der Musiker Phil Dankner ist neu an Bord, hat das Ruder übernommen und steuert auf neuen Kurs.
Haymo Empl
Eröffneten mit Phil Dankner die Chollerhalle: ND Turn. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 22. September 2017))

Eröffneten mit Phil Dankner die Chollerhalle: ND Turn. (Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 22. September 2017))

Haymo Empl

redaktion@zugerzeitung.ch

Phil Dankner rief, und alle kamen. Selten standen in den letzten Jahren so viele Leute vor der Chollerhalle und warteten auf Einlass; die Schlange reichte bis zur Strasse. Und damit es den Wartenden nicht zu lange dauerte, setzte man auf Effizienz beim Einlass und auf Phil Dankner selbst, denn dieser stand ebenfalls draussen auf dem roten Teppich und begrüsste gut gelaunt im schicken grauen Anzug die Wartenden. Dankner machte bereits zu diesem Zeitpunkt klar, was später Jonny Fischer bei seiner Laudatio auf der Bühne mit «die Chollerhalle braucht ein Gesicht» erläutern würde.

Phil Dankner sorgte auch dafür, dass die Promi-Dichte am Eröffnungsabend hoch war und man als Besucher ein Gefühl von «Glamour» bekam. Das war nicht mehr der Konzertort wie noch vor wenigen Monaten, das war etwas Neues. Die Einrichtung wirkt nun – da Goldfarbe, etwas Glitter in Teppichform und viel warmes Licht eingesetzt wurden – edler, aber auch entspannter und wertiger. Je nach Event kann sich das Publikum neu in bequemen Sofas fläzen oder auf den eigens für die Chollerhalle in Gold lackierten Stühlen Platz nehmen. Das Foyer ist nun effektiv ein solches, in der Konsequenz wurde die Garderobe umgestaltet, und der Barbereich wirkt nun auch nicht mehr wie eine Sandwich-Theke. Ebenfalls komplett neu wurden die Garderoben für die Künstler gestaltet, gemütlich und funktional eingerichtet, natürlich ebenfalls in der entsprechenden Farbpalette. Das Publikum war sich einig: Die Neugestaltung passt in jeder Hinsicht. «Die grösste Herausforderung liegt nun darin, ein Stammpublikum zu generieren, neue begeisterte Menschen emotional zu binden, eine Begegnungsstätte zu schaffen und das Bestehende weiterhin mit Sorgfalt zu pflegen», erklärte Phil Dankner am Freitagabend.

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Nach einem reichhaltigen Apéro dann pünktlich der Showbeginn. Auf der Bühne begrüsste Dankner die Gäste witzig und eloquent, und es zeigte sich schnell, dass hier ein Profi am Werk ist. Und wenn schon ein Musiker in Doppelfunktion, dann musste auch gespielt werden. Bereits mit vier Jahren interessierte sich der gebürtige Basler für Musik, später gründete er mit seiner Schwester das Duo Soul Affair, und in jüngerer Vergangenheit traten die Geschwister schlicht unter «Dankner» auf. «Es kann gut sein, dass ich dann auch mal spontan die Lunch-Time im Foyer musikalisch begleite», sagte Phil Dankner auf der Bühne und erklärte dabei en passant auch gerade das neue Konzept: Man setzt künftig auf die spannende Start-up-Idee der «Nosh-Pots». Essen im Glas also, gesund, frisch und schnell.

Nach der Eröffnungsrede dann eine witzige Laudatio von Divertimento-Star Jonny Fischer: «Mit der Chollerhalle hat die Lokalität jemanden gefunden, der hervorragend vernetzt ist und auch die Künstlerseite kennt», so Fischer. «Ausserdem hat die Chollerhalle nun auch ein Gesicht. Ein hübsches noch dazu.» Dann ging es Schlag auf Schlag: Als Showacts standen unter anderem James Gruntz, Jennie Lena, ND Turn auf dem Programm: Alle wurden sie persönlich begrüsst, eingeführt und zeigten, in welche Richtung die Chollerhalle künftig gehen wird.­

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