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ZUG: Gruselige Kriminacht an Halloween

Fünf Krimibuchautoren erweckten in der Bibliothek an Halloween ihre gruseligen Gestalten zum Leben und entzückten so Zuger Krimifans.
Autorin Silvia Götschi las an der Zuger Kriminacht. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 31. Oktober 2017))

Autorin Silvia Götschi las an der Zuger Kriminacht. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 31. Oktober 2017))

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Zugerinnen und Zuger lieben es offenbar gruselig und erfreuen sich schwarzen Humors. So versammeln sich am Halloween-Abend Dutzende Erwachsene Krimifans zur Kriminacht in der Bibliothek Zug. Diese hat sich wahrlich verwandelt: Einige Ecken sind wie Tatorte mit Polizeiband abgesperrt, und das Bühnenpodest ist im Erdgeschoss, von Bücherregalen umgeben, aufgestellt worden. Das Outfit der Bibliotheksangestellten passt: dem Anlass entsprechend rabenschwarz mit einem roten Bluttupfer. Die Leiterin der Bibliothek Zug, Pia Rutishauser, ist erfreut über die Resonanz der zum zweiten Mal stattfindenden Kriminacht: «Die Bibliothek feierte im letzten Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum in diesem Gebäude – wir wollten den Kunden mit den Krimis und dem Apérobuffet etwas zurückgeben. Der Anlass war ein Riesenerfolg, so haben wir dieses Jahr fünf renommierte Krimiautoren am Start, die aus ihren Geschichten vorlesen, welche teilweise auch an regionalen Standorten spielen.»

Die beiden Zuger Michael van Orsouw und Judith Stadlin lesen beispielsweise aus ihrem Krimi «Der Kirschtote» vor – eine Anspielung an das Zuger Traditionsdessert –, welcher in der Stadt Zug spielt. Auch Krimiautorin Silvia Götschi freut sich darauf, dem Publikum aus ihrem neuen Krimi vorzulesen: «Es ist mir eine Ehre, dabei zu sein. Ich hoffe, die Leute fesseln zu können.» Eine Leiche, die sie mitgebracht und neben die Bühne gelegt hat, stellt sich bei näherem Betrachten zum Glück als eine Schaufensterpuppe heraus.

Fünf Autoren lesen nacheinander vor

Um 19 Uhr werden die Lichter gelöscht, und die Bibliothek Zug verwandelt sich mit passender Stimmung in eine gruselige Kulisse. Michael van Orsouw und Judith Stadlin lesen nicht nur aus ihrem Buch vor, sondern bekleiden auch die Rolle der humorvollen Moderatoren – sie thematisieren die Faszination des Schreckens und weisen darauf hin, dass ein Viertel der verkauften Romane in Deutschland Krimis seien. Das eingespielte Duo stellt der Reihe nach die vorlesenden Krimiautoren vor: Silvia Götschi, Carlo Meier – der sich mit der «Kaminski Kids»-Buchreihe einen Namen gemacht hat – sowie der mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnete Franz Dobler.

Als Erstes entführt Silvia Götschi die Zuhörer ins Muotatal, wo eine Kinderleiche gefunden worden ist und die weibliche Hauptfigur sogleich dem dramatisch überschwappenden Fluss ausgesetzt ist und flüchten muss. Nach dem Erzählen erklärt sie dem begeisterten Publikum, dass sie am Anfang ihrer Bücher gerne schocken würde. Zuhörerin Anna Herrmann ist bestens
in die Bücher der vorlesenden Autoren eingetaucht: «Ich bin eine begeisterte Krimileserin und finde es spannend, wie authentisch die Autoren hier vorlesen. Bestimmt werde ich mir einige Bücher ausleihen.»

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