ZUG: Gute Zahlen dank goldenem Herbst

Sowohl auf dem Zugersee als auch auf dem Ägerisee sind im vergangenen Jahr mehr Passagiere mit den Kursschiffen gefahren. Deshalb sind die Jahresabschlüsse besser als im Vorjahr.

Red/Rem
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Kursschiff auf dem Ägerisee. (Bild: PD)

Kursschiff auf dem Ägerisee. (Bild: PD)

Die Schifffahrtsgesellschaft für den Zugersee AG (SGZ) transportierte im vergangenen Geschäftsjahr 113'608 Personen auf ihren Kursschiffen. Das sind gut 7500 oder 7,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Diese Frequenzsteigerung verdankt die SGZ gemäss ihrer Mitteilung dem goldenen Herbst. Die Musikfahrten sind aber weiterhin beliebt: Auf den 32 musikalischen Sonderfahrten nahmen pro Fahrt durchschnittlich 128 Personen teil. Dies sind rund 20 Personen pro Fahrt mehr als im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2012 wurde zum ersten Mal das neue Finanzierungsmodell angewendet. Neu gibt es nicht mehr eine limitierte Defizitgarantie des Kantons Zug für die SGZ. Seit dem letzten Geschäftsjahr bestellt der Kanton Zug ähnlich wie beim öffentlichen Verkehr mit einem Leistungsauftrag bei der SGZ ein Angebot. Die beiden Schifffahrtsgesellschaften des Kantons Zug, die SGZ und die Ägerisee-Schifffahrt (AeS), müssen dabei laut Gesetz gemeinsam einen Kostendeckungsgrad von 60 Prozent erreichen. Die SGZ schloss das Betriebsjahr 2012 mit einem Jahresgewinn von rund 7500 Franken ab.

Auf dem Ägerisee fuhren im vergangenen Jahr 16'023 Personen mit einem Kursschiff, 270 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Saisonstart fiel bei den Sonderfahrten der AeS ziemlich ins Wasser. Vor allem bei den
Frühstücksfahrten buchen die Gäste häufig ziemlich kurzfristig und wetterabhängig. Aus diesem Grund wurden einige Frühstücksfahrten zu Beginn Saison wegen zu geringer Nachfrage nicht durchgeführt. Die Frequenz bei den Sonderfahrten ging um 13,4 Prozent zurück. Im Sinne des Kundendienstes wird die AeS in diesem Jahr keine Sonderfahrten mehr absagen, heisst es in einer Mitteilung.