Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Hier wird Geschichte erlebbar

Das Museum für Urgeschichte feierte am vergangenen Wochenende mit einer nostalgischen Rückblende und einer imposanten Feuershow das 20-Jahr-Jubiläum.
Erlebbare Geschichte im Museum für Urgeschichte – hier beim Schmied. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Erlebbare Geschichte im Museum für Urgeschichte – hier beim Schmied. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Das Museum für Urgeschichte ist am Samstagnachmittag gut besucht – einige der Besucher verbinden wohl schöne Erlebnisse mit dem Jubiläum. Auf dem Programm stehen an diesem Nachmittag etliche Führungen und später als Höhepunkt eine imposante Feuershow. Nebst den Führungen kann das Museum auch alleine erkundet werden.

In der ersten Halle sind die üblichen Fundgegenstände und nachgebildeten Szenen aus den Epochen der Urgeschichte zu bestaunen. Zum Jubiläum ist daneben eine Sonderschau eingerichtet worden, die als Rückblende dient. Dort sind unter anderem Bilder und Infos zum Museumsshop oder ein 1984 in Baar gefällter Baum zu betrachten, dessen Jahresringe bis vor die Französische Revolution zurückreichen – die Methode der Jahresdatierung ist denn auch liebevoll erklärt. Die Kinder können sich bei der archäologischen Funddokumentation austoben. Ebenfalls überzeugt die Dunkelkammer, wo der Prozess der Foto-Entwicklung aufgezeigt wird.

Nur ein Bruchteil kann ausgestellt werden

Der Zürcherin Renate Nessi Schwenninger gefällt der Besuch sehr: «Ich bin das erste Mal hier und finde die Struktur des Durchgangs sehr passend. Besonders gefallen mir die Nachbauten der Epochen, die authentisch rüberkommen.» Der archäologische Mitarbeiter Martin Häfliger erklärt, dass in dieser Sonderschau die fünf wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Museums nochmals aufgegriffen sind: «Der 1991 im Eis gefundene und weltberühmte Ötzi war ein Glücksfall für die Gletscherarchäologie – im Jahr 2002 ist ihm hier eine spezielle Ausstellung gewidmet worden. Stolz sind wir auch, dass Europas Pfahlbauten seit 2011 zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Von 111 Funden sind nämlich 56 aus der Schweiz und drei aus Zug. Heute besitzt das Museum über 300 000 Funde, die meist aus dem Kanton stammen. Natürlich sei es schwierig, dabei eine Auswahl für die Ausstellung zu treffen, so Ulrich Eberli, Leiter des Museums für Urgeschichte: «Knapp die Hälfte unserer ausgestellten Artefakte sind in den letzten 20 Jahren gefunden worden, dies zeigt auf, dass immer mehr dazukommt. Es tut schon ein wenig weh, dass wir nur die Highlights ausstellen können, doch mit der Sanierung der Shedhalle bekommen wir in den nächsten Jahren erfreulicherweise mehr Platz.»

Um den Besuchern das Beste bieten zu können, würden sie regelmässig Umfragen durchführen, so Eberli weiter: «Die Leute lieben es, die Geschichte auf interaktive Weise zu erforschen. Wir freuen uns, dass unsere Ausstellungen derart gut besucht sind, und ich bin mir sicher, dass den Besuchern hier ein spezielles Erlebnis geboten wird.» Die vergangenen 20 Jahre sind gebührend gefeiert worden – dem Museum für Urgeschichte ist auch in Zukunft alles Gute zu wünschen.

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Die Kinder sind begeistert. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Die Kinder sind begeistert. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Sie stellt Waren aus. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Sie stellt Waren aus. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Der Schmied zeigt, wies geht. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Der Schmied zeigt, wies geht. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Kinder beim Bräteln. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Kinder beim Bräteln. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Die Kinder sind begeistert. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Die Kinder sind begeistert. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 4. November 2017))

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.