ZUG: Hollywoodreife Szenen bei Unfall in Sihlbrugg

Über 100'000 Franken Sachschaden, sieben zum Teil total beschädigte Autos und eine Flucht vor der Polizei: Das wird ein 39-jähriger Mann teuer zu stehen kommen.

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Das Auto des 39-jährigen Mannes stoppte auf diesem Parkplatz beim Kreisel Sihlbrugg. (Bild: Zuger Polizei)

Das Auto des 39-jährigen Mannes stoppte auf diesem Parkplatz beim Kreisel Sihlbrugg. (Bild: Zuger Polizei)

Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Auto aus dem Kreisel in Sihlbrugg in Fahrtrichtung Zürich. Möglicherweise wegen eines medizinischen Problems - so die Polizei in einer Mitteilung - verlor der Mann plötzlich die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er kam zuerst rechts von der Strasse ab, steuerte dann auf die Gegenfahrbahn und geriet eine Böschung hinauf. Wie in einem Actionstreifen schoss das Fahrzeug in die Höhe und fuhr über vier vor einer angrenzenden Garage abgestellte Autos.

Flucht trotz plattem Reifen

Wieder Boden unter den Rädern prallte der Lenker gegen einen Pfosten und zwei weitere Fahrzeuge. Statt anzuhalten, legte er den Retourgang ein und flüchtete trotz plattem Reifen in Richtung Baar. Vor der Einfahrt zur A4a bog er rechts in die Büessikonerstrasse ab, wo er von Bauarbeitern gestoppt wurde.

Der Rettungsdienst Zug brachte den 39-Jährigen für weitere Abklärungen ins Spital. Die Zuger Polizei nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

Insgesamt sind laut Polizei-Communiqué sieben Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. Vier davon erlitten Totalschaden. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag.

pd/rem

Der Autofahrer kam zuerst rechts von der Strasse ab... (Bild: Zuger Polizei)

Der Autofahrer kam zuerst rechts von der Strasse ab... (Bild: Zuger Polizei)

... schoss eine Böschung hinauf, (Bild: Zuger Polizei)

... schoss eine Böschung hinauf, (Bild: Zuger Polizei)

direkt auf einen Parkplatz, auf dem mehrere Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden. (Bild: Zuger Polizei)

direkt auf einen Parkplatz, auf dem mehrere Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden. (Bild: Zuger Polizei)