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ZUG: Holzbau schafft mehr Platz für die Kantonsschule

Die Kantonsschule am Lüssiweg in Zug platzt aus allen Nähten. Nun soll ein Schulraumprovisorium mit 18 Klassenzimmern Abhilfe schaffen. Gemäss Baudirektion wird der Elementbau nach den Sommerferien 2016 bereit stehen. Zudem soll die bestehende Schulanlage von 1975 in den kommenden Jahren saniert werden.
V.l.n.r.: Bildungsdirektor Stephan Schleiss, Peter Hörler, Direktor der Kantonsschule Zug, und Landammann Heinz Tännler setzen zum Spatenstich für das Schulraumprovisorium der «Kanti» an. (Bild: PD)

V.l.n.r.: Bildungsdirektor Stephan Schleiss, Peter Hörler, Direktor der Kantonsschule Zug, und Landammann Heinz Tännler setzen zum Spatenstich für das Schulraumprovisorium der «Kanti» an. (Bild: PD)

Landammann Heinz Tännler, Bildungsdirektor Stephan Schleiss und Schuldirektor Peter Hörler haben am Montag gemeinsam den symbolischen Spatenstich vollzogen. Das dreigeschossige Gebäude, das auf dem Gelände der Kantonsschule entsteht, soll während etwa 15 bis 20 Jahren genutzt werden. "Ein 'Providurium' wollen wir hier aber nicht", wird Tännler in einer Mitteilung der Baudirektion zitiert.

Benötigt wird das Provisorium einerseits wegen des anhaltenden Wachstums des Langzeitgymnasiums. Anderseits entspricht die bestehende Anlage nicht mehr in allen Teilen dem Bedarf eines zeitgemässen Schulunterrichts.

Aus diesen Gründen mussten in der Vergangenheit bereits externe Unterrichtszimmer gemietet und der Sportunterricht in andere Turnhallen ausgelagert werden. Das neue Holzgebäude schafft folglich dringend benötigte Verschiebeflächen. Der Kantonsrat hat für das Provisorium einen Kredit von 9,8 Millionen Franken bewilligt.

Der zunehmende Engpass an der Kantonsschule Zug hatte 2013 dazu geführt, Cham als vierten Mittelschulstandort in den Richtplan aufzunehmen. Zudem beschloss der Kantonsrat, zwei Jahrgangsklassen mit Beginn des Schuljahrs 2015/16 von Zug nach Menzingen zu verlegen.

Eine dauerhafte Entlastung des Standortes Zug wird sich laut Baudirektion aber erst dann einstellen, wenn die Kantonsschule Cham den Betrieb aufnimmt. Bis es soweit ist, dürften allerdings noch gut 15 Jahren vergehen. Mit dem neuen Provisorium soll diese Wartezeit verkürzt werden. (sda)

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