ZUG: Hotelzimmer werden umfangreich renoviert

Das Parkhotel investiert einen einstelligen Millionenbetrag in die Auffrischung seiner 75 Zimmer, die Innenhofterrasse und WC-Anlagen. Aber auch der Internetzugang soll einfacher werden.

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Das bereits sanierte Musterzimmer. (Bild: Werner Schelbert (24. Mai 2017))

Das bereits sanierte Musterzimmer. (Bild: Werner Schelbert (24. Mai 2017))

Ob Hotel oder Restaurant: Sterne bekommen ist das eine, sie behalten zu können hingegen, das andere. Um dem Zahn der Zeit entgegenzuwirken, modernisiert das Parkhotel Zug etappenweise seine Zimmer und den Aussenbereich. Das 4-Sterne-Superior-Business-Hotel bleibt während der Umbauphase geöffnet, wie Direktor Stefan Gareis verrät.

Die umfassenden Renovationsarbeiten begännen im Juli und würden bis im Dezember dauern, erklärt Gareis. «Unter anderem werden alle 75 Zimmer des Businesshotels etagenweise modernisiert.» Es wird die Zimmerbeleuchtung mit LED-Technik erneuert und das Mobiliar komplett ersetzt. Alle Zimmer bekämen neue Stoffe, Vorhänge und Boxspringbetten. Im dritten Obergeschoss würden zudem die Nasszellen mit begehbaren Duschen anstelle von Badewannen ausgestattet.

Aufgewertet werden auch die Innenhofterrasse sowie die WC-Anlagen im Restaurantbereich, ergänzt Direktor Gareis. «Die Renovationen laufen weitestgehend immissionsfrei ab», betont er und fügt an: «Daher bleibt das Parkhotel während der Umbauphase auch geöffnet.» Im Zuge der Renovation werde ausserdem der Wifi-Zugang deutlich vereinfacht, verrät Gareis. «Ein schneller Internetzugang, der einfach eingerichtet werden kann, ist in der heutigen Zeit für Hotels ein absolutes Muss.»

Dritte grosse Sanierung

Das Parkhotel Zug wurde 1988 eröffnet und in den Jahren 2003 und 2004 erstmals renoviert. 2010/11 folgte die Sanierung des Erdgeschosses. Dabei wurde ein Rückbau des Saals im Foyer vorgenommen. Rezeption, Living-Room, Restaurant und Bar wurden ausgebaut und neu gestaltet. Des Weiteren wurden das Mobiliar in den Konferenzräumen und die Beschriftung ersetzt.

Einen einstelligen Millionenbetrag kostet die Auffrischung, die nun vorgenommen wird, antwortet Gareis. «Eine Investition, die nötig ist, damit wir wieder auf unserem Standard sind.» (kk)