ZUG: Hürlimann betreibt Spiess-Hegglin

Der Anwalt von Markus Hürlimann hat Betreibungen in der Höhe von 700'000 Franken eingeleitet. Die Betreibung von Jolanda Spiess-Hegglin sei angestrebt worden, damit das Verfahren gegen sie nicht verjähre.

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Ein Betreibungsbeamter bei der Arbeit (Symbolbild). (Bild: Keystone / Gaetan Bally (Archiv))

Ein Betreibungsbeamter bei der Arbeit (Symbolbild). (Bild: Keystone / Gaetan Bally (Archiv))

Markus Hürlimann hat nach der sogenannten Zuger Sex-Affäre Klage gegen Jolanda Spiess-Hegglin wegen Persönlichkeitsverletzung eingereicht. Damit das Verfahren und damit die Forderungen auf Schadenersatz und Genugtuung nicht verjähren, hat Hürlimann gemäss Angaben gegenüber 20 Minuten eine Betreibung veranlasst. Die Gesamtsumme der Betreibung beläuft sich auf 700'000 Franken. Spiess-Hegglin habe Rechtsvorschlag dagegen erhoben. 

Auf der Facebook-Seite der Gruppe «Zug Reloaded» wird zu einer Crowdfunding-Aktion zugunsten von Spiess-Hegglin aufgerufen. Den Spendern wird eine Feier versprochen, falls das Crowdfunding zu Stande kommt. Gemäss einer Grafik auf der Seite der Gruppe, haben bis am Mittwochmorgen 162 Personen gespendet.

Verfahren gegen Hürlimann abgeschlossen

Am Morgen nach der Landammannfeier im Dezember 2014 hatte sich Spiess-Hegglin gemäss eigenen Angaben ohne Erinnerungen an den vorangegangenen Abend und mit Unterleibsschmerzen ins Spital begeben. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann geriet daraufhin in den Verdacht, sie mit K.-o.-Tropfen gefügig gemacht zu haben. Hürlimann hatte dies stets bestritten. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich erfolgt. Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen. Das Verfahren gegen Hürlimann wurde eingestellt.

spe