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ZUG: Hunderte Forellen springen die Lorze hoch

Ein Spektakel der besonderen Art war neulich zu bestaunen: Fische aus dem Zugersee kehrten zu ihren Laichplätzen zurück.
Ein Hauch von Alaska: Seeforellen schwimmen die Lorze hoch und überwinden teils meterhohe Hindernisse. (Bild: Videostill Nobert Oberholzer)

Ein Hauch von Alaska: Seeforellen schwimmen die Lorze hoch und überwinden teils meterhohe Hindernisse. (Bild: Videostill Nobert Oberholzer)

«Teilweise bis zu zehn Kilogramm schwer sind die 200 bis 300 Seeforellen, die vor kurzer Zeit die Lorze hochgesprungen sind, um ihre Laichplätze zu erreichen», berichtet der Zuger Norbert Oberholzer. Ein Hauch von Alaska. Ohne Bär. Der pensionierte Hobbyfischer machte sich mit seiner Videokamera auf und filmte insgesamt rund 400 Stunden lang. «Würde man versuchen zu fotografieren, wie die Fische über die bis zu 1,20 Meter hohen Hindernisse springen, käme man meistens zu spät», erzählt der 71-Jährige, der auch viele Führungen im Fischereimuseum Zug macht.

Die Seeforellen seien ein wichtiger Fisch im Zugersee. Jedes Jahr im Herbst würden sich die Tiere an die Laichplätze an der Höll in Baar begeben. Dort würde dann der Laich vom Weibchen in Gruben abgelegt und vom Männchen befruchtet. Oberholzer: «Im Herbst nächsten Jahres schwimmen die jungen Seeforellen dann zurück in den Zugersee.»

wh

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