ZUG: Im Bären tanzt heute der Bär

Der «Bären» soll zum Treffpunkt der Volksmusiker werden. Ein Alphorn spielt dabei – und vor allem auch heute – eine besondere Rolle.

Charly Keiser
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Baarerstrasse statt «abby road»: Franz Marty und Marlis Widmer mit der Werbung für die erste «Bären-Stubete». (Bild Stefan Kaiser)

Baarerstrasse statt «abby road»: Franz Marty und Marlis Widmer mit der Werbung für die erste «Bären-Stubete». (Bild Stefan Kaiser)

Was für die Jazzmusiker eine «Jam-Session», ist für die Volksmusiker eine Stubete. Wer bislang im Kanton Zug solch eine «offene Bühne» mit Ländlermusik erleben wollte, musste nach Hünenberg ins Restaurant Wartstein oder hoch zur Stadtzuger Enklave aufs Zuger Alpli. Doch ab heute gibt es auch mitten in der Stadt eine Stubete. Genauer im Restaurant Bären. Dies jeweils am ersten Freitag des Monats.

Eröffnungszeremonie im Metalli

Doch bevor die zusammengewürfelten Musiker mit ihrem Gastspiel beginnen, wird in der Einkaufsallee Metalli eine grosse Eröffnungszeremonie gefeiert. Es treten Fahnenschwinger, Geiselchlepfer, Jodler, Trychler und eine Trachtentanzgruppe auf. Das grösste Interesse dürfte wohl aber das grösste spielbare Alphorn der Welt erregen. Das 14 Meter lange und 250 Kilogramm schwere Horn wurde vom Krienser Josef Stocker gebaut und ist seit 2011 als grösstes Alphorn im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen. Auf Wunsch kann es gar auf 48 Meter verlängert werden. Besitzer ist der Ruswiler Walter Sigrist, der dem Horn heute Abend die 64 theoretisch bespielbaren Naturtöne zu entlocken versucht.