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ZUG: In der Post gibt’s jetzt Coworking

Im Gebäude der ehemaligen Hauptpost können bis voraussichtlich Ende 2019 insgesamt 36 geteilte Arbeitsplätze gemietet werden. Laut den Vermietern soll mehr als nur ein Büro angeboten werden.
Samantha Taylor
Die frühere Schalterhalle der ehemaligen Hauptpost ist kaum wiederzuerkennen. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. Dezember 2017))

Die frühere Schalterhalle der ehemaligen Hauptpost ist kaum wiederzuerkennen. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. Dezember 2017))

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Von aussen ist dem Gebäude kaum etwas anzusehen. Einzig pinke Folien, mit denen die Fenster beklebt sind, zeugen davon, dass in der ehemaligen Hauptpost am Postplatz etwas geht. Bei einem Blick in die ehemalige Schalterhalle wird dies bestätigt. Wo bis Ende 2015 Pakete und Briefe aufgegeben und Einzahlungen erledigt wurden, wird seit kurzem vorwiegend Büroarbeit erledigt. Zwar stehen symbolisch noch drei Schalter. Sie haben aber rein dekorativen Charakter.

Die ehemalige Hauptpost, die bis vor wenigen Wochen ungenutzt leer stand, wird als so­genannter Coworkingspace, also als geteilter Arbeitsplatz, genutzt. Angeboten werden die Plätze von der Zürcher Unternehmung Office Lab. Sie ist auf die Vermietung von geteilten Arbeitsplätzen spezialisiert und tut dies bereits in Zürich. In Zug bietet Office Lab die Dienste im Rahmen einer Zwischennutzung an. Der Vertrag für die Räume in der ehemaligen Hauptpost läuft bis Ende 2019.

550 bis 600 Franken für ein Arbeitsplatz

Insgesamt können im Erdgeschoss sowie im zweiten Obergeschoss 36 Arbeitsplätze gemietet werden. Die Monatsmiete für einen solchen Platz beträgt zwischen 550 und 600 Franken. Als Infrastruktur zur Verfügung stehen Internet, eine Teeküche, Sitzungszimmer, Denkzellen sowie ein Loungebereich. «Unsere Räume sollen mehr als ein Büro sein. Die Idee des Coworking ist auch, dass man sich austauschen kann», sagt Timothy Graf, Managing Director bei Office Lab.

Zielgruppe von Office Lab sind in erster Linie Unternehmer aus dem Fintech- und Blockchainbereich. Aktuell sind rund 30 Prozent der Plätze vermietet. Man habe aber mit der Vermarktung erst vor kurzem begonnen. «Die Rückmeldungen und die Nachfrage sind sehr gut. Wir sind zuversichtlich, dass wir sie bald vermietet haben werden», sagt Timothy Graf.

Dass in den Räumen der Hauptpost eine publikumsattraktive Nutzung angesiedelt werden soll, war eine Forderung der Stadt. Sie war denn auch nicht ganz glücklich über die Wahl der Zwischennutzung. Office Lab selbst betonte im September, als die Vergabe bekannt wurde, dass man jeweils am Freitag- und Samstagabend eine öffentliche Nutzung anbieten wolle. «Das wollen wir nach wie vor», sagt Graf. Es seien entsprechende Projekte in Planung. Derzeit werden Bilder des Berner Künstlers Jean Herzig ausgestellt. Graf: «Diese Ausstellung ist natürlich für alle zugänglich.»

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