ZUG: In Zug produzierte Einzelstücke

Am Wochenende präsentierten Zuger Designer in der Shedhalle an der Hofstrasse ihre Kunstwerke. Zum Teil sogar trink- und essbare.

Rafael Casaulta
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Schmuckdesignerin und OK-Mitglied Franziska Leuppi freut sich, an der «Aus-Zug» in der Shedhalle ihre Werke präsentieren zu können. (Bild Maria Schmid)

Schmuckdesignerin und OK-Mitglied Franziska Leuppi freut sich, an der «Aus-Zug» in der Shedhalle ihre Werke präsentieren zu können. (Bild Maria Schmid)

Samstag, 10 Uhr morgens: Die Designmesse «Aus-Zug» hat ihre Tore zum sechsten Mal geöffnet und wartet auf die ersten Besucher. Gezeigt wird ein Auszug aus der Arbeit verschiedener Zuger Künstler und Designer. Wer hier eine abgehobene Schickimicki-Designermesse erwartet hat, wird wohl oder übel enttäuscht. Denn «Aus-Zug» besticht mit Sympathie und Bodenständigkeit.

«Uns war es wichtig, eine schöne Kombination zu finden», sagt Franziska Leuppi, Ausstellerin und OK-Mitglied. Die verschiedenen Aussteller wurden entweder selbst angeschrieben oder haben sich per Mail bei den Hauptorganisatoren beworben. «Unsere Ausstellung soll den diversen Kleinunternehmern und selbstständigen Designern aus Zug eine Plattform bieten, um ihre Arbeit zu präsentieren», erklärt Priska Waller, Mosaik-Künstlerin und ebenfalls Mitglied des Organisationskomitees. «Es ist uns wichtig zu zeigen, dass auch Zug seine eigene kleine Designerszene hat.»

Viel Charme und Liebe zum Detail

Design und ein Auge für gestalterische Arbeit sind, was die verschiedenen Aussteller gemeinsam haben. Mit viel Charme und Liebe zum Detail wurde die Shedhalle an der Zuger Hofstrasse hergerichtet.