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ZUG: Informatik-Abteilung kommt nach Rotkreuz

Rotkreuz wird neuer Standort der Informatik-Abteilung der Hochschule Luzern. Das gaben die Zuger Regierung und die Hochschule bekannt. Der Betrieb in der Suurstoffi wird 2016 vorerst provisorisch aufgenommen.
Visualisierung (kein architektonischer Entwurf) des Campus in der Suurstoffi in Rotkreuz. (Bild: PD)

Visualisierung (kein architektonischer Entwurf) des Campus in der Suurstoffi in Rotkreuz. (Bild: PD)

Jetzt ist klar, wo dereinst das neue Informatikdepartement der Hochschule Luzern beheimatet sein wird: Es ist das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz. Das Rennen gemacht hat die Gemeinde Risch, zusammen mit der Immobilienfirma Zug Estates AG. Der Konkordatsrat der Fachhochschule Zentralschweiz habe sich einstimmig für den Standort Rotkreuz entschieden, sagte Markus Hodel, Rektor der Hochschule Luzern, an einer Medienkonferenz.

Der Campus grenzt direkt an den Bahnhof Rotkreuz an und ist mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Für den Standort Rotkreuz sprachen die sofortige Verfügbarkeit, der eigene Campus, die Dynamik, mit der sich das Quartier und Rotkreuz entwickeln, sowie die tieferen Kosten gegenüber dem Konkurrenz-Projekt in Zug. Ab Herbstsemester 2016 nimmt das Departement den Betrieb auf, zunächst noch in einem Provisorium (siehe Grafik Bilderstrecke), das sich bereits im Rohbau befindet.

Bis 2019 bezugsbereit

Bevor das Studienzentrum realisiert werden kann, muss der Zuger Kantonsrat den Standort im Richtplan festsetzen und die Gemeindeversammlung den erforderlichen Bebauungsplan genehmigen.

Geplant ist ein Neubau mit einer Hauptnutzfläche von 7000 Quadratmetern. Baubeginn ist 2017, ab 2019 ist der Campus bezugsbereit. Langfristig sollen 1000 Studenten der Informatik sowie einige hundert des Departements Wirtschaft, namentlich des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug, Platz finden. Die Hochschule Luzern verpflichtet sich für eine Mietdauer von 30 Jahren.

Campus mit Wohnungen

Eine Vereinbarung sieht zudem vor, dass auf dem Suurstoffi-Areal auch Wohnungen für Studierende und Mitarbeiter vorgesehen sind. Auch eine Erweiterung des Hochschulbetriebs ist möglich.

Neben Rotkreuz buhlte auch Zug mit einem Neubau im Hertizentrum um den Zuschlag. Bereits früher aus dem Rennen fielen die Standorte Sursee und Horw. Bereits am 7. Juli hätte der Standortentscheid fallen sollen, er wurde dann aber vom Konkordatsrat hinausgeschoben, um weitere Abklärungen zu tätigen.

Mit der Schaffung des neuen Departements will der Konkordatsrat einen Beitrag dazu leisten, den Fachkräftemangel in der Informatik zu mindern. Ausserdem soll der Wirtschafts- und Hochschulstandort Zentralschweiz gestärkt werden. Zudem sollen junge Informatiker vermehrt vor Ort ausgebildet werden. «Das ist wichtig für Zug», sagte Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel (FDP). Für die Leitung des Informatik-Departements ist René Hüsler zuständig.

Gemeinde wiederholt Forderungen

Der Gemeinderat von Rotkreuz begrüsst den Entscheid der Hochschule sowie des Kantons Zug. «Wir werden uns dafür einsetzen, damit die notwendigen Rahmenbedingungen für die Hochschule zeitgerecht bereitgestellt sein werden», sagt Gemeindepräsident Peter Hausherr.

Beim Standortentscheid habe auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr eine zentrale Rolle gespielt. Rotkreuz sei bereits gut an den ÖV angebunden, jedoch will die Gemeinde das Angebot weiter verbessern und unterstützt eine Petition, die bereits von über 500 Personen unterschrieben wurde. Die Forderungen: Jeder Interregio soll zwischen Luzern und Zürich auch in Rotkreuz halten. Ferner verlangen die Petitionäre zusätzliche, halbstündliche RegioExpress-Verbindungen auf der Linie Luzern-Zürich.

rem/sda

Lage des Neubaus auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz (roter Bereich: definitive Lösung, grüner Bereich: Zwischenlösung. (Bild: Zug Estates AG)

Lage des Neubaus auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz (roter Bereich: definitive Lösung, grüner Bereich: Zwischenlösung. (Bild: Zug Estates AG)

Süd-Ansicht des Suurstoffi-Areals. (Bild: Zug Estates AG)

Süd-Ansicht des Suurstoffi-Areals. (Bild: Zug Estates AG)

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