Zug ist die beste Gemeinde der Schweiz, Stadtpräsident Kobelt spricht von Bestätigung

Im jährlichen Gemeinderanking der «Weltwoche» hat die Stadt Zug zum dritten Mal die Spitzenposition inne.

Kilian Küttel
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Zug Was die Stadt Zug ihren Bewohnern am diesjährigen 1. August geboten hat, schindete offenbar Eindruck bis nach Zürich. Jedenfalls bis zur «Weltwoche». Im Begleittext zum diesjährigen Gemeinderanking des Magazins heisst es, viele Gemeinden hätten ihre 1.-August-Feiern absagen müssen: «Nicht jedoch in der Stadt Zug. Dort fand man eine innovative Lösung: Auf 45 Standorte verteilt, fanden kleine Quartierkonzerte statt (...) Die Idee kam gut an, bei den Einwohnern ebenso wie bei den Künstlern, der jüngste Musiker war elf, der älteste achtzig Jahre alt.»

Ländlerkapelle, Blasmusik, Popband, Jazzband, beste Laune, Schweizer Folklore, alle glücklich. Und: Wenige Wochen später ist die Auszeichnung als schönste Gemeinde der Schweiz im «Weltwoche»-Gemeinderating erfolgt.

Stadtpräsident Karl Kobelt spricht von Bestätigung

Nachdem die Stadt Zug in den vergangenen Jahren zwischen dem dritten und vierten Rang pendelte und 2016 gar auf Platz8 abgestürzt war, steht sie nun wieder an erster Stelle der 919 Gemeinden, welche die «Weltwoche» geprüft, bewertet und rangiert hat. Für den Zuger Stadtpräsidenten Karl Kobelt ein Zeichen der Bestätigung. Auf Anfrage sagt er:

«Ich bin sehr erfreut über das Resultat. Der Spitzenplatz zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Sowohl, was Zug als Wirtschaftsstandort angeht, aber auch als Stadt, die ihrer Wohnbevölkerung viel zu bieten hat.»

Ausser mit dem 1.-August-Programm bestach die Stadt Zug die Macher der Rangliste mit den tiefen Steuern, der Lage am See sowie einem «attraktiven Naherholungsgebiet und guten Verkehrsanschlüssen zu grösseren Zentren». Klares Verdikt also: Platz 1, zum dritten Mal seit 2013 und 2014. Dabei verwies Zug die Luzerner Agglomerationsgemeinde Meggen ebenso auf die Plätze wie die Schwyzer Ortschaft Lachen am Oberen Zürichsee. Nebst der Stadt Zug schafften es heuer vier weitere Zuger Gemeinden in die ersten 15 Ränge: Risch (10.), Cham (11.), Baar (14.) und Unterägeri (15).

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