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Zug United ist noch kein Spitzenteam

Die Unihockeyaner verlieren die beiden Spitzenspiele gegen die Zürcher Grasshoppers und Wiler-Ersigen in der Nationalliga A.
Peter Rohner
Goalie Daniel Mück ist gegen Wiler-Ersigen bester Zuger Spieler. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 13. Oktober 2019)

Goalie Daniel Mück ist gegen Wiler-Ersigen bester Zuger Spieler. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 13. Oktober 2019)

«Es war ein grosser Qualitätsunterschied zwischen den Teams, gegen die wir zuvor gespielt hatten, und den beiden Teams, gegen die wir an diesem Wochenende spielten», anerkannte Zugs Trainer Nicklas Hedstål am Sonntagabend. Nach vier Siegen in Folge und einem gelungenen Saisonstart, der die Zuger bis auf den 3. Tabellenplatz hievte, kam nun der Taucher.

Die Zürcher Grasshoppers, mit acht Schweizer Nationalspielern, und Schweizer Meister Wiler-Ersigen, mit drei finnischen Weltmeistern, zeigten den Zentralschweizern die Limiten deutlich auf: 4:8 respektive 0:6. «Gegen GC blieben wir lange im Spiel und arbeiteten hart», sagte Hedstål weiter. «Aber Wiler war immer einen Schritt schneller und uns klar überlegen.» Es brauche noch viel harte Arbeit, um auf dieses Level zu kommen, schloss der Schwede.

Gerade einmal 77 Sekunden brauchten die Grasshoppers, um Zug ein erstes Mal zu düpieren. Der Neuzuzug und 56-fache Nationalspieler Paolo Riedi erfasste bei einem Freischlag blitzschnell, dass sich Michael Zürcher im Rücken von seinem Gegenspieler davonschlich. Die Zuger steckten zwar auch nach dem 1:4-Rückstand nicht auf.

Während das Bruderduell zwischen dem Zuger Captain Tim Mock und Moritz ausfiel, weil der GC-Verteidiger verletzt passen musste, begegneten sich Claudio und Marco Laely regelmässig als direkte Gegner auf dem Spielfeld. Mit dem besseren Ende letztlich für den bei GC spielenden Claudio, der nach dem Tor zum 5:3 im letzten Drittel auch das 6:4 von Daniel Steiger vorbereitete und damit letztlich die Vorentscheidung einleitete.

Auch gegen Wiler-Ersigen gibt es nichts zu holen

Auch gegen den SV Wiler-Ersigen bekam Zug United den Meister gezeigt. Wenn nach einem 0:6 der Goalie als bester Spieler ausgezeichnet wird, sagt dies einiges über den Spielverlauf. Die Berner traten in der Zuger Sporthalle dominant auf und brachten die Gastgeber, die das Spiel mit vier kompletten Linien begannen, wiederholt in Bedrängnis. Oft ging es den Zentralschweizern einen Schritt zu schnell. So reagierte in der 10. Minute Joonas Pylsy nach einem Rebound schneller als die Zuger Verteidiger und traf zur Führung. Es war Goalie Daniel Mück geschuldet, dass die Führung des 12-fachen Schweizer Meisters nach 20 Minuten nur 1:0 lautete. Am Ende musste aber auch er sich fünf weitere Male bezwingen lassen.

Rangliste und Telegramm finden Sie hier.

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