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ZUG: Jetzt gibt es Grünes Licht für den Zusatzbau in der Schulanlage Riedmatt

Gegen das Baugesuch für den geplanten Erweiterungsbau in der Schulanlage Riedmatt ist eine Beschwerde eingegangen und nun zurückgezogen worden. Trotzdem wird der Bau später fertig, und der Stadt entstehen wohl Mehrkosten.
So soll dereinst der Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll dereinst der Erweiterungsbau der Schulanlage Riedmatt aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Schulanlage Riedmatt kann wie geplant erweitert werden. Die Einsprecher haben eine Vereinbarung zu einem Rückzug ihrer Einsprache unterzeichnet. Dies gab gestern Zugs Stadtrat in einer Medienmitteilung bekannt.

Gegen das Baugesuch für den Erweiterungsbau der Schulanlage ist eine Beschwerde von Anwohnern eingegangen. Die Einsprache richtete sich primär gegen eine mögliche Aufstockung der Bauten sowie die Verschiebung der Spielplatzanlage und der Verweilmöglichkeiten aus dem Gewässerraum des Rankbachs.

Auf Angebot der Stadt eingetreten

Der Stadtrat offerierte nach intensiven Gesprächen mit den Einsprechern die Verschiebung des Spielplatzes sowie einen vertraglichen Verzicht auf eine Aufstockung für die Dauer von 20 Jahren. «Auf dieses Angebot seien die Einsprecher eingegangen, und sie hätten die Vereinbarung unterzeichnet, schreibt die Stadt weiter, und Bauchef und Stadtratsvizepräsident André Wicki betont: «Wir freuen uns sehr, dass eine vertragliche Lösung gefunden werden konnte, die für beide Seiten stimmt, und dass es nun mit dem Schulbau vorwärtsgehen kann.» Bekanntlich sagte das Stimmvolk am 21. Mai mit fast 89 Prozent Ja zum Baukredit von 16,5 Millionen Franken für den Bau. Klar ist, dass dieser wohl kaum je aufgestockt wird. Antwortet doch der Bauchef auf die entsprechende Frage: «Sollte nach 2037 eine Schulhauserweiterung nötig sein, wird diese auf der nördlichen Seite erfolgen.»

Verzögerung von rund einem Jahr

Trotz der Freude bleiben zwei Wermutstropfen: So kann der Erweiterungsbau nicht wie geplant im August 2019 bezogen werden. Derzeit werde mit den beauftragten Planern der neue Terminplan erstellt, erklärt der Bauchef. «Wobei alles darangesetzt wird, dass der Bau spätestens im Herbst 2020 fertiggestellt werden kann.» Ob durch die Unternehmer Ansprüche wegen dieser Bauablaufstörung auf die Stadt zukämen, werde sich noch zeigen, fügt Wicki an. Mit Kosten für die Schulraumprovisorien müsse aber gerechnet werden. Und was, wenn die Äussere Lorzenallmend dereinst realisiert ist? «Dort sind etwa 20 bis 25 Prozent der Nutzflächen für sogenannte Spezialnutzungen vorgesehen», antwortet Wicki. «Darunter fallen auch Bauten für Schulen, Kindergärten und Betreuung. Für das Riedmattschulhaus heisst das, dass es das Wachstum der Äusseren Lorzen­allmend nicht aufnehmen muss.»

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

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