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ZUG: Jetzt wird die Sprühflutanlage in der Halle montiert

Bis Anfang August wird die Bossard-Arena mit einer Sprinkleranlage ausgestattet – und so auch für die Saison neben dem Eis gerüstet.
Samantha Taylor
Ramo Amber arbeitet seit Anfang Juli an der Montage der Anlage. (Bild Werner Schelbert)

Ramo Amber arbeitet seit Anfang Juli an der Montage der Anlage. (Bild Werner Schelbert)

Samantha Taylor

Gleich an mehreren Fronten wird derzeit in der Bossard-Arena gearbeitet. Zum einen wird – wie immer mitten im Hochsommer – bereits das Eis für die Saison vorbereitet. Zum anderen wird der Hockeytempel mit einer neuen Anlage ausgestattet. Und zwar mit einer Anlage, mit der in der Arena quasi eine neue Ära eingeleitet wird: Die Sprühflutanlage wird dieser Tage installiert. Mit dieser Anlage werden in der Bos­sard-Arena mehr Anlässe ermöglicht. Auch solche, die bisher aufgrund ihrer Brandlast – beispielsweise wegen eines Bühnenbildes – nicht hatten stattfinden können.

Seit dem 6. Juli ist ein fünfköpfiges Team der Firma Contrafeu AG, die auf Brandschutz spezialisiert ist, bereits an der Arbeit. Komplett montiert sein wird die Anlage gemäss Kurt Wunderlin, technischer Leiter der Kunsteisbahn Zug, am 7. August. «Diverse Vorbereitungsarbeiten sind bereits abgeschlossen», sagt Wunderlin. So sei etwa die Wasserleitung, die als Zubringer für die Anlage diene, vergrössert worden. «Und es wurden ein zusätzlicher Zuleiter und Verteiler eingebaut», führt Wunderlin weiter aus. Daneben werden derzeit die einzelnen Leitungen und Rohre verlegt. «Es ist ein gewaltiges Ding. Am Ende sind es zehn Stränge, die auf dem Grundriss der Eisfläche über die Decke laufen», erklärt Wunderlin. Wie viel Wasser durch die Rohre fliessen wird, kann der technische Leiter nicht abschliessend sagen. «Es ist aber so, dass die Anlage nicht ‹scharf› ist. Die Rohre sind also nicht permanent mit Wasser gefüllt.» In einem Brandfall müsse die Anlage oder Teile davon durch die Sicherheit aktiviert werden. «Wir werden in den nächsten Tagen oder Wochen noch instruiert», sagt Wunderlin.

Keine «Ramba-Zamba-Halle»

Dass die Bossard-Arena nun mit einer solchen Anlage ausgestattet wird, hat eine längere Vorgeschichte. Auslöser war die geplatzte Durchführung der TV-Sendung «Musikantenstadl» im Jahr 2012. Die Gebäudeversicherung hatte die Zahl der Zuschauer in der Arena auf 1500 begrenzt. Grund dafür waren die hohe Brandlast des Bühnenbildes und die fehlenden Brandschutzmassnahmen in diesem Bereich. Dies sorgte für heftige Diskussionen – auch bei der Stadt und der Kunsteisbahn Zug. Kritisiert wurde grundsätzlich, dass sportfremde Veranstaltungen mit grossem Publikumsaufmarsch aufgrund des Brandschutzes nicht durchgeführt werden können. Im Februar schliesslich sprach der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug – nach einigen Diskussionen – den Kredit in der Höhe von 600 000 Franken für den Einbau der Sprinkleranlage. Die Stadt Zug finanziert die Sprühflutanlage vorab. Die Kunsteisbahn AG bezahlt diesen Betrag in Raten ab. Die Bossard-Arena soll nun aber nicht zur «Ramba-Zamba-Halle» werden. Insgesamt sollen vorerst maximal vier grosse und acht kleine Anlässe im Jahr durchgeführt werd.

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