ZUG: Jolanda Spiess-Hegglin: Neue Anträge

In der Zuger Sexaffäre hat Jolanda Spiess-Hegglin (34) neue Anträge eingereicht.

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Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin während der Landammannfeier am 19. Dezember. (Bild: Charly Keiser)

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin während der Landammannfeier am 19. Dezember. (Bild: Charly Keiser)

Vor kurzem hat Jolanda Spiess-Hegglin (34) offengelegt, dass sie wegen eines medizinischen Problems keinen spontanen, positiv erlebten Sex haben kann. Ursache sei eine Gebärmuttersenkung. Damit hat die Grünen-Politikerin die sogenannte Zuger Sex-Affäre nochmals in ein neues Licht gerückt. Derweil wollten die Untersuchungsbehörden die Ermittlungen zum Fall eigentlich einstellen. Gemäss «Sonntagsblick»-Recherchen hat der Anwalt von Spiess-Hegglin nun die Zeit genutzt – und fristgerecht mehrere Anträge eingereicht.

«Wünsche mir Ruhe für Familie»

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte dies Spiess-Hegglin gestern. Konkret zu den neuen Beweisanträgen äussern wollte sie sich nicht. «Weil die Gegenseite noch nicht darüber informiert ist und aus Rücksicht auf die laufende Untersuchung», erklärte die 34-Jährige am Telefon. Spiess-Hegglin: «Durch sehr einseitige Darstellung und voreiliges Urteilen über das, was passiert ist, wurde ich genötigt, etwas vom Intimsten überhaupt offenzulegen, nämlich meine gynäkologische Diagnose.» Zusammen mit dem DNA-Befund sei nun alles gesagt, was gesagt werden könne. «Nun wünsche ich mir, dass ich endlich mit meiner Familie zur Ruhe kommen kann», so die Oberwilerin.

wh

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)