ZUG: Jolanda Spiess-Hegglin und ihr andauernder Ruf nach Anerkennung

Seit zwei Jahren versucht Jolanda Spiess-Hegglin (35) ihren Ruf und die Ordnung in ihrem Leben wiederherzustellen. SRF hat darüber einen 25-minütigen Dok-Film gedreht, der am Sonntag ausgestrahlt wird.
Jolanda Spiess-Hegglin und der Versuch, Ehre und Normalität wieder herzustellen. (Bild: SRF)

Jolanda Spiess-Hegglin und der Versuch, Ehre und Normalität wieder herzustellen. (Bild: SRF)

«Eine schicksalshafte Nacht brachte das Ende ihres Ansehens und ihrer Normalität. Plötzlich kannte jeder ihren Namen, und die Frage «Opfer oder Lügnerin?» beschäftigte praktisch die ganze Nation», schreibt SRF in einer Mitteilung. War es sexueller Missbrauch unter Einfluss von K.-o-Tropfen oder einvernehmlicher Sex? Die staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen wurden eingestellt. Doch die Gesellschaft hat geurteilt.

In Briefen, Mails und Kommentaren wird die dreifache Mutter zwar auch unterstützt, aber meist beschimpft. Spiess-Hegglin verteidigt ihre Version der Geschehnisse an der Zuger Landammannfeier. «Es ist ihr verzweifelter Ruf nach Anerkennung», schreibt SRF weiter.

Reporterin Vanessa Nikisch hat Jolanda Spiess-Hegglin für ihren Beitrag die letzten zwei Jahre mehrmals getroffen. Dabei ging es nicht um die Frage, was in dieser Nacht wirklich geschah, sondern wie die 35-Jährige ihre familiäre und politische Zukunft retten will.

Hinweis: «Reporter» wird am Sonntag, 27. November um 21.50 Uhr auf SRF 1 ausgestrahlt.

pd/rem

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.