ZUG: Juchenegg soll saniert werden

Am kommenden Montag um 20 Uhr findet im Burgbachsaal in Zug die diesjährige Budgetgemeinde der Korporation Zug statt. Das Budget 2017 weise in der laufenden Rechnung ein wiederum befriedigendes Ergebnis aus, schreibt der Verwaltungsrat in seinem Bericht.

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«Sowohl die Einnahmen wie auch die Ausgaben sind im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich gestiegen.» Markant höher seien die Erträge aus der Fotovoltaik, heisst es weiter. Die zusätzlich installierten Anlagen – derzeit seien 15 am Netz – würden beinahe eine Verdoppelung der Einnahmen bewirken.

Musterwohnung im Hertizentrum

Nebst dem Budget berät die Gemeinde drei weitere Geschäfte: So entscheiden die Genossen über einen Kredit von 100000 Franken für die Planung der Instandsetzung der Weidscheune und der Wohnung in der Juchen­egg auf dem Zugerberg. Zur Erinnerung: Die Korporation hat im Januar 2015 in einem Tausch- und Kaufgeschäft die Juchenegg von der Institut Montana Zugerberg AG erstanden.

Für die Sanierung der Pächterwohnung Schindellegi, ebenfalls auf dem Zugerberg gelegen, beantragt der Verwaltungsrat zudem einen Kredit von 180000 Franken. Ein Pächterwechsel biete der Korporation die Möglichkeit, das im Jahre 1933 erbaute Wohnhaus in Stand zu setzen, schreibt der Verwaltungsrat.

Für die Sanierung der Kalt- und Warmwasserversorgung sowie die Erstellung einer Musterwohnung im Hertizentrum 8 und 9 sollen die Korporationsbürger ausserdem einen Kredit von einer Million Franken sprechen. Mit der Musterwohnung sollen Erkenntnisse für die weiteren nötigen Sanierungsschritte gewonnen werden. (kk)