ZUG: Jungmusiker im Rampenlicht

Die Livesessions gehören zum regelmässigen Programm der Musikschule. Einmal mehr glänzten am Freitagabend Jungtalente der kantonalen Begabtenförderung mit herausragenden Auftritten.

Vanessa Varisco
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Samara Elsener spielte auf der Violine aus «Vier Jahreszeiten». Bild: Maria Schmid (Zug, 9. Dezember 2016)

Samara Elsener spielte auf der Violine aus «Vier Jahreszeiten». Bild: Maria Schmid (Zug, 9. Dezember 2016)

Federleicht streicht der Bogen über die Saiten, das lebhafte Stück mit einer eingehenden Melodie fesselt die vielen Besucher augenblicklich. Das spanische Flair der beiden Tänze, von Fabienne Thomann mit der Violine aufgeführt, bildet einen perfekten Einstieg in ein Konzert voller musikalischer Höhepunkte. Es folgt ein weiterer Auftritt – von Samara Elsener mit der Geige. Die anfangs zarte Melodie aus «Vier Jahreszeiten» wandelt sich schnell in ein rasantes Spiel, das die junge Musikerin mit faszinierender Leichtigkeit meistert.

Orientalisch wird es schliesslich mit der Präsentation des «Oriental Dance» von Carina Stocker. Völlig versunken in ihrem Spiel präsentiert sie ein energiegeladenes Lied mit viel Leidenschaft zur Musik.

Jeweils ein Videozusammenschnitt

Bereits die 37. Livesession findet an diesem Abend statt, und es werden in Zukunft noch viele weitere folgen. Die Sessions decken ein breites Spektrum an Genres ab und locken stets viele Besucher an. «Die Idee der Livesession kommt sehr gut bei Schülern und Eltern an. Das liegt vor allem daran, dass alle Schüler freiwillig spielen und an den Sessions nicht bloss ein Instrument vertreten ist, sondern immer mehrere», erklärt Mario Venuti, stellvertretender Leiter der Musikschule.

«Eingeführt wurden die Live­sessions, weil es sehr viele fleissige Musikschüler gibt bei uns, die auch gerne öfter auftreten.» Besonders an dieser Livesession ist, dass sie gefilmt wird und daraus ein dreiminütiger Zusammenschnitt entsteht.

Neben den Geigerinnen treten auch Pianistinnen auf, so Leandra Hodel und Pauline Schielke in einem faszinierenden Walzer für zwei Klaviere. Nahtlos fliessen die beiden Melodien ineinander, wodurch ein beeindruckend harmonisches Stück entsteht, das die Zuschauer atemlos zurücklässt. Bevor alle Musikerinnen gemeinsam «Bésame Mucho» zum Besten geben, haben Gianna Enz und Eileen Butz jeweils einen Auftritt. Beide Sängerinnen präsentieren sich stimmgewaltig – ihre honigweichen Stimmen verzaubern alle Anwesenden. Ihr grosses Repertoire beeindruckt und wird zudem sehr deutlich beim Finale aller Musikerinnen. Aber auch das Zusammenspiel der Violinistinnen und der Pianistinnen fasziniert die Besucher. Das sorgt für tosenden Beifall.

Hinweis

Nächste Livesession am 16. Dezember. Weitere Informationen unter www.musikschulezug.ch

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch