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ZUG: Kanton Zug stellt Energieförderprogramm ein

Seit dem Jahr 2010 leistet der Kanton Zug finanzielle Beiträge an Wärmepumpenanlagen, Sonnenkollektoranlagen und energetische Gesamtsanierungen. Nun sind die Mittel ausgeschöpft und das Förderprogramm wurde eingestellt.
Auf einem Dach werden Solarmodule montiert. (Bild: Christian Beutler/Keystone)

Auf einem Dach werden Solarmodule montiert. (Bild: Christian Beutler/Keystone)

Im Kanton Zug liegt gerade bei älteren Gebäuden ein grosses Potenzial für die Nutzung von erneuerbaren Energien und für die Reduktion des Energieverbrauchs. Insgesamt 16 Millionen Franken hatte der Kantonsrat daher zur Förderung von entsprechenden Massnahmen gesprochen. Rund 330 Wärmepumpenanlagen, 270 Sonnenkollektoranlagen und 170 energetische Gesamtsanierungen konnten in den letzten sieben Jahren unterstützt werden.

Jetzt sind die Mittel ausgeschöpft sind und das Programm wurde per 29. Mai 2017 beendet, heisst es in einer Medienmitteilung der Baudirektion des kantons Zug vom Donnerstag. Allfällige Beiträge für vorgängig eingereichte Gesuche werden noch ausbezahlt. Für Gesuche, die nach diesem Datum eingereicht wurden, können keine Fördergelder mehr gesprochen werden.

Baudirektor Urs Hürlimann zieht eine positive Bilanz: «Ich bin überzeugt, wir konnten damit einen Beitrag an die Erreichung der Energie- und Klimaziele leisten.» Alleine durch den Ersatz der fossilen Heizungen durch Wärmepumpen wurden, über die gesamte Lebensdauer der Anlagen gerechnet, rund 10 Millionen Liter Heizöl oder über 30'000 Tonnen CO2 eingespart.

Gebäudeprogramm läuft weiter

Von der Einstellung des kantonalen Förderprogramms nicht betroffen ist das «Gebäudeprogramm 2017», welches über Bundesgelder (CO2-Abgabe) finanziert wird. Der Kanton Zug richtet weiterhin Beiträge an Gebäudehüllensanierungen aus. Gefördert wird die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden. Der Beitragssatz wurde gegenüber den Vorjahren verdoppelt und beträgt im laufenden Jahr 60 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmte Fläche.

pd/zim

Hinweis

Mehr Infos unter www.dasgebaeudeprogramm.ch.

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