ZUG: Kanton Zug zählt Verkehr auch in Holzhäusern

Die Industriegebiete Rotkreuz und Bösch sollen besser an die Autobahn sowie an die Umfahrung Cham-Hünenberg angebunden werden. Dazu erfasst die Zuger Baudirektion nun auch die Fahrzeugströme im Raum Holzhäusern.

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Der Kanton Zug will die Verkehrsflüsse im Raum Rotkreuz ermitteln. Auf dem Bild: Überwachungskameras in der Verkehrsmanagementzentrale in Emmenbrücke. (Symbolbild Keystone / Urs Flüeler)

Der Kanton Zug will die Verkehrsflüsse im Raum Rotkreuz ermitteln. Auf dem Bild: Überwachungskameras in der Verkehrsmanagementzentrale in Emmenbrücke. (Symbolbild Keystone / Urs Flüeler)

Im Gebiet Holzhäusern wird nächste Woche (Dienstag, 26. Januar) während den morgendlichen Spitzenstunde der Verkehr erfasst. Während am Kreisel Holzhäusern Videokameras zum Einsatz kommen, wird der Verkehr an der Kreuzung Holzhäusern-/Blegistrasse manuell erhoben. Dies teilt die Zuger Baudirektion mit.

Bereits Ende November hatten in den Industriegebieten Rotkreuz und Bösch Videoerhebungen stattgefunden. Während zwei Wochen wurden sieben Kreuzungen mit Videokameras erfasst. Die Videokameras filmten zu Spitzenzeiten jeweils am Morgen und am Abend eine Stunde lang den Verkehr.

«Die Kameras werden so platziert werden, dass keine Fahrzeugschilder oder Personen erkennbar sind. Anschliessend wird das Bildmaterial untersucht sowie statistisch und planerisch ausgewertet», schreibt die Zuger Baudirektion in einer Mitteilung.

Für dieses Verfahren gelten speziell strenge Datenschutzregeln. Nach Auswertung des Materials werden die Bilder wieder gelöscht, heisst es weiter.

Die Videoaufnahmen sind nötig, um den Auftrag aus dem kantonalen Richtplan, nämlich die Anbindung der Industriegebiete Rotkreuz und Bösch an die Autobahn und an die Umfahrung Cham-Hünenberg, erfüllen zu können. Die Zuger Baudirektion benötige aktuelle Grundlagendaten, um Verkehrsflüsse an Kreiseln und Kreuzungen auszuwerten.

pd/rem