ZUG: Kantonalbank mit schwächerem Halbjahresergebnis

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) vermeldet, bedingt durch das tiefe Zinsniveau, aber auch aufgrund von Rückgängen im Vermögensverwaltungsgeschäft, ein schwächeres Halbjahresergebnis als noch 2013. Auf vergleichbarer Basis ging ihr Bruttogewinn um 8,7 Prozent zurück.

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Das Gebäude der Zuger Kantonalbank an der Baarerstrasse. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Gebäude der Zuger Kantonalbank an der Baarerstrasse. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, blieb dank der Ausweitung des Hypothekenbestands um 2 Prozent insgesamt stabil. Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank dagegen um 6,7 Prozent. Einerseits spürte die ZGKB dabei nach eigenen Angaben die Zurückhaltung der Kunden bei Börsentransaktionen.

Anderseits entwickelte sich auch die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate rückläufig. Und auch die von der ZGKB betreuten Depotvermögen sanken um 4,8 Prozent. Grund dafür sind unter anderem Kunden mit Wohnsitz im Ausland, von denen sich die Bank aus regulatorischen Gründen trennen musste, wie aus der Mitteilung der ZGKB vom Freitag hervorging.

Ebenfalls rückläufig war der Erfolg aus dem Handelsgeschäft. Den Bruttogewinn zusätzlich stark gedrückt haben zudem einmalige Aufwendungen für die Pensionskassenausfinanzierung. Diese miteingeschlossen kam der Bruttogewinn 41,8 Prozent unter dem Vorjahreswert zu liegen. Er belief sich auf 32,4 Mio. Franken.

Weil anders als im Vorjahr keine Reserven gebildet und gleichzeitig solche wieder aufgelöst wurden, bewegt sich der Reingewinn mit 30,2 Mio. Fr. dennoch auf Vorjahresniveau.

sda