ZUG: Kantonsspital: Erstmals über 8000 Patienten

Das Kantonsspital Zug hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 270'000 Franken erwirtschaftet. Die Zahl der stationären Patienten stieg erstmals auf über 8000.

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Das Kantonsspital Zug. Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ

Das Kantonsspital Zug. Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ

Wie das Spital am Mittwoch mitteilte, wurden 7114 erwachsene Patienten stationär behandelt. Zusammen mit Säuglingen und Kindern sei die Zahl der Fälle zum ersten Mal auf über 8000 angewachsen. Die Zahl der Geburten fiel mit 678 leicht höher aus als im Vorjahr.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank leicht von 7,1 auf 7 Tage. Wegen der deutlich höheren Fallzahlen stiegen die Pflegetage von 51'643 auf 54'391. Die durchschnittliche Bettenbelegung lag mit 91,2 Prozent um 4,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres.

Von Zug nach Baar
Das heutige Kantonsspital in Zug schliesst in dreieinhalb Monaten seine Türen. Am 30. August wird es in das neue Zentralspital in Baar umziehen. Die Vorbereitungen für den Umzug und die Inbetriebnahme des neuen Spitals seien in vollem Gange, heisst es in der Mitteilung.

Das Kantonsspital Zug war vor 150 Jahren an der Artherstrasse unter dem Namen Bürgerspital eröffnet worden. Damals sorgten ein Arzt und eine Gruppe von Spitalschwestern aus Besançon für alte, kranke und bedürftige Menschen.

Heute beschäftigt das Kantonsspital 700 Mitarbeitende, darunter 75 fest angestellte Ärztinnen und Ärzte sowie zahlreiche Beleg- und Konsiliarärzte.

sda