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ZUG: Kellnerin muss wegen Schwarzarbeit die Schweiz verlassen

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben mehrere Betriebe auf Schwarzarbeit überprüft. Dabei wurde ein Landesverweis sowie eine Busse von mehreren hundert Franken ausgesprochen.
Einsatzwagen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Einsatzwagen der Zuger Polizei (Symbolbild). (Bild: Keystone)

In Kooperation mit den Zuger Ämtern für Migration sowie Wirtschaft und Arbeit haben die Zuger Strafverfolgungsbehörden am vergangenen Donnerstag und Freitag mehrere Betriebe kontrolliert. Darunter befanden sich ein Gastrobetrieb, mehrere Erotiketablissements und eine Baustelle, wie die Strafverfolgungsbehörden am Montag in einer Mitteilung schreiben.

In einer Baarer Bar stellten die Einsatzkräfte eine illegale Arbeitstätigkeit fest. Die Kellnerin des Barbetriebs, eine 31-jährige Serbin, verfügte über keine Arbeitserlaubnis. Per Schnellverfahren wurde die Frau zu einer bedingten Geldstrafe wegen Verstosses gegen das Ausländergesetz verurteilt. Für diesen Tatbestand wird sich auch der Betreiber der Bar vor der Zuger Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Die illegal arbeitende Kellnerin wurde ausserdem durch das Amt für Migration mit einem Landesverweis belegt. Während zweier Jahre darf sie weder in die Schweiz noch in den übrigen Schengenraum einreisen. Die Frau wird am Montagabend in ihr Heimatland ausgeschafft, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bei der Überprüfung diverser Rotlichtbetriebe entdeckten die Strafverfolgungsbehörden eine weitere Schwarzarbeiterin. Die 25-jährige Prostituierte aus Rumänien erhielt für ihre unbewilligte Arbeit eine Busse von mehreren hundert Franken und musste ihre Tätigkeit umgehend einstellen.

Keine illegalen Arbeitstätigkeiten konnten auf der kontrollierten Baustelle festgestellt werden. Die elf überprüften Bauarbeiter verfügten über gültige Aufenthalts- und Arbeitsdokumente.

pd/lur

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