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ZUG: Kiesreserven reichen noch elf Jahre

Im Kanton Zug wurden im vergangenen Jahr 547000 Kubikmeter Kies abgebaut. Damit wird der Mehrjahresdurchschnitt überboten.
Das Kiesabbaugebiet der Sand AG Neuheim in der Nähe des Dorfes im Gebiet Rietli. Das Bild stammt aus dem Jahr 2015. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ)

Das Kiesabbaugebiet der Sand AG Neuheim in der Nähe des Dorfes im Gebiet Rietli. Das Bild stammt aus dem Jahr 2015. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ)

Die Zuger Baudirektion hat den Jahresbericht 2016 über den Kiesabbau im Kanton herausgegeben. Der Bericht dient als Grundlage für die Abbauplanung der kommenden Jahre. Wie daraus hervorgeht, wurden 2016 in den Kieswerken im Kanton rund 547 000 Kubikmeter Kies abgebaut. Diese Abbaumenge ist im Vergleich zum Vorjahr etwas höher und liegt auch über dem mehrjährigen Durchschnitt von 467 000 Kubikmetern. Der Kiesumsatz im Kanton Zug belief sich im letzten Jahr auf 764 000 Kubikmeter. Die Kiesreserven reichen noch für rund elf Jahre. Im Jahr 2016 ist gemäss Bericht ausserdem Kies im Umfang von 19 Prozent des gesamten Kiesumsatzes in den Kanton Zug importiert worden. Der Anteil der Exporte am Kiesumsatz beträgt 33 Prozent. Daraus resultiert zum dritten Mal in Folge ein Exportüberschuss, nachdem in den drei Jahren zuvor jeweils Importüberschüsse zu verzeichnen waren.

Im Kanton Zug wird Kies häufig durch andere Produkte substituiert. Solche Ersatzstoffe entstehen nach der Verwertung und Aufbereitung von mineralischen Bauabfällen. Der Absatz dieser Baustoffe lag bei 138 000 Kubikmetern. Das entspricht 13 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Entwicklung der mineralischen Bauabfälle über die letzten zehn Jahre habe nicht mit den Erwartungen Schritt halten können. Auch durch die Verwendung von Aushubmaterial für Hinterfüllungen kann Kies gespart werden. Die Menge des für Hinterfüllungen verwendeten Aushubmaterials lag im vergangenen Jahr bei 149 000 Kubikmetern. Damit stammten im letzten Jahr insgesamt 27 Prozent des Gesamtumsatzes aus Sekundärbaustoffen. Rund 1,1 Millionen Kubikmeter offenes Kiesgrubenvolumen wurden im letzten Jahr mit Aushub aufgefüllt. Laut Angaben der Kieswerke standen Ende 2016 in den Kiesgruben rund 6,3 Millionen Kubikmeter Auffüllvolumen offen. Aus betrieblichen Gründen steht nur ein kleiner Teil dieses Volumens kurzfristig für die Ablagerung von Aushubmaterial zur Verfügung. Ende 2016 wurde das verfügbare Leervolumen mit 1,2 Millionen Kubikmeter beziffert. (red)

Hinweis Der Bericht kann unter www.zg.ch/raumplanung unter der Rubrik «Publikationen» heruntergeladen werden.

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