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ZUG: Kitesurfen auf Zuger Seen wird erlaubt

Der Kanton Zug lockert die Bestimmungen fürs Kitesurfen. Der Sport darf auf dem Zugersee und dem Ägerisee ausgeübt werden.
Der Kanton Zug geht einen grossen Schritt auf die Kitesurfer zu. Neu soll die Sportart im See erlaubt sein. (Bild Stefan Kaiser)

Der Kanton Zug geht einen grossen Schritt auf die Kitesurfer zu. Neu soll die Sportart im See erlaubt sein. (Bild Stefan Kaiser)

Neu wird der Zugersee sowie der Ägerisee den Kitesurfer zur Verfügung stehen. Der Regierungsrat hat die entsprechende Änderung der Verordnung über das Drachensegeln auf den Gewässern des Kantons Zug beschlossen, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilt. Dies, nachdem die im Kantonsrat vertretenen Parteien, die Gemeinden sowie die interessierten Kreise sich während der Vernehmlassung durchwegs positiv zur Verordnungsänderung geäussert hatten.

Gemäss Angaben von Experten ist gerade der kleinere der beiden Zuger Seen für die Sportler sehr attraktiv. Denn die Windverhältnisse seien dort für Kitesurfer durchaus attraktiv. Einzig im Umkreis von 150 Metern um Landungsanlagen der Kursschifffahrt, um Schiffe der öffentlichen Schifffahrt, um Berufs- und Angelfischer, um öffentliche Badeanlagen und Hafeneinfahrten sowie innerhalb eines 150 Meter breiten Streifens entlang der Seeufer besteht ein Surfverbot. Am Ägerisee hat sich eine Grundeigentümerschaft bereit erklärt, einen Start- und Landeplatz ab dem Campingplatz im Gebiet Naas Sod zur Verfügung zu stellen. Starten und landen können die Kitesurfer in Zug weiterhin im Brüggli.

Das machen die anderen Kantone

Der Bund gibt den Kitesurfern ab 2016 grünes Licht. Auf allen Schweizer Seen ist das Surfen mit einem Lenkdrachen grundsätzlich erlaubt. Der Kanton Luzern will den Kitesurfern jedoch nur bedingt freie Hand lassen: Auf dem Sempacherseeund dem Hallwilerseesoll Drachensegeln verboten werden. Das Kitesurfen auf dem Urnerseeist von Februar bis November tagsüber bei klarer Sicht zwischen 8 Uhr und 21 Uhr gestattet. Tabu ist eine Uferzone bis 150 Meter auf den See hinaus - ausser für Landungen und Starts. Gegenüber Kursschiffen müssen die Sportler einen Abstand von mindestens 200 Metern einhalten. Im Bereich Rütli bis Treib ist das Kitesurfen jedoch aus Sicherheitsgründen verboten. Auf dem schwyzerischen Teil des Zürichseesist das Kitesurfen wegen der herrschenden Windverhältnisse nur an wenigen Tagen im Jahr möglich. Auf dem Grossteil des Vierwaldstättersees(mit Ausnahme des Luzerner Seebeckens) ist das Drachensegeln bereits erlaubt. Auf dem Lauerzerseebleibt das Kitesurfen verboten. Dies wegen den grossen Schutzzonen für Pflanzen und Tiere. Aufgrund der Topografie eignet sich der Wägitalerseenicht zum Kitesurfen. Das Verbot bleibt bestehen. Auch auf dem Alpnacherseeund dem Sarnerseewird per 15. Februar das Kitesurfen aufgehoben.

rem/st/ber

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