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Zugs Unihockeyaner kommen in Unterzahl auf Kurs

Im Duell mit den Langnau Tigers holt Zug United in der 16. Runde der Nationalliga A mit dem 8:4-Sieg drei mutmasslich wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz.
Peter Rohner
Mit Rückkehrer Peter Nilsson im Tor feiert Zug den zweiten Sieg in Folge. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 13. Januar 2019))

Mit Rückkehrer Peter Nilsson im Tor feiert Zug den zweiten Sieg in Folge. (Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 13. Januar 2019))

Im ersten Drittel nutzten die Gäste aus Langnau in Unterägeri den Schwung aus dem erfolgreichen Cup-Halbfinal am Vortag gegen Köniz. Oder anders ausgedrückt: Die Zuger waren noch nicht ganz auf der Höhe. So lenkte Andrea Menon einen Distanzschuss des Tschechen Martin Kisugite unhaltbar ab.

Die Zuger zeigten eine gute Reaktion, als Simon Abt bei einem Freischlag aus der Ecke blitzschnell realisierte, dass vor dem Tor Andreas Dahlqvist freistand – 1:1. Den Ausgleichstreffer beantwortete der Tigers-Topskorer Simon Flühmann. Er entwischte bei einem Konter seinem Bewacher Thomas Grüter und verwertete den Querpass von Yannik Aeschlimann.

Nach dem ersten Seitenwechsel übernahmen die Zuger das Kommando. Patrik Rokka erwischte den gegnerischen Keeper Jürg Siegenthaler mit einem platzierten Schuss. Und es kam noch besser – schien es zumindest. Doch das folgende Zuger Powerplay fand keine Lücke in der Langnauer Box. Im Gegenteil: Menon kassierte bei einem Gegenstoss für ein Bodenspiel ebenfalls eine Strafe.

Die Tigers konnten nun ihrerseits anderthalb Minuten in Überzahl spielen. Doch es kam der grosse Auftritt von Tobias Flütsch. Der Verteidiger eroberte einen Ball und stürmte resolut nach vorne und traf präzise in die linke hohe Torecke. Es war der erste NLA-Treffer des 21-jährigen Menzingers.

Nichts mehr anbrennen lassen

Mit der Führung im Rücken lief es den Zugern besser. Billy Nilsson nach einem schönen Querpass von Peter Flütsch sowie Dahlqvist nach einem konsequenten Nachsetzen erhöhten den Vorsprung. Tigers-Coach Michal Rybka zog die Notbremse mit dem Time-out, das seine Wirkung nicht verfehlte. Die Gäste liessen keinen weiteren Treffer mehr zu, blieben selber indes ebenfalls ohne Treffer. So hiess es nach 40 Minuten 5:2.

Für das letzte Drittel konzentrierten die Emmentaler ihre Kräfte und setzten die Zuger früh unter Druck und suchten Abschlüsse auch aus der Ferne. Nach einem Freischlag waren die Zuger – wie beim Langnauer Führungstreffer zum 1:0 – wieder etwas zu unaufmerksam. Simon Steiner erzielte das dritte Tor für die Gäste.

Die dritte Zuger Formation stoppte die mögliche Aufholjagd durch einen besonders schönen Treffer: Steven Fiechter bediente von hinter dem Tor Thomas Grüter im Slot. Nach dem 6:3 war der Widerstand der Emmentaler gebrochen, zumal Flütsch wenig später nach herrlicher Vorarbeit von Tim Mock auch noch das 7:3 gelang.

Es war für die Zuger der fünfte Heimsieg in Folge, während die Tigers in der Meisterschaft zum vierten Mal de suite auswärts verloren. Die drei Punkte könnten sich in der Endabrechnung als besonders wertvoll herausstellen. Bei einer Niederlage wären die Zuger unter den Trennstrich gerutscht, weil Winterthur gegen St. Gallen gewann. So aber ist Zug Sechster – und weist als einziges der Zitterteams im Kampf um die Playoffs ein positives Torverhältnis auf.

Mehr zur NLA-Meisterschaft gibt es hier.

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