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ZUG: Kontrolle durch Schulaufsicht: Drei Lehrer unterrichteten ohne gültiges Lehrdiplom

Von 90 geprüften Lehr- und Fachpersonen an Zuger Schulen haben drei Personen ohne gültiges Lehrdiplom und ohne Lehrbewilligung unterrichtet. Alle betroffenen Schulen haben inzwischen die notwendigen Schritte unternommen.
Etuis, Schulhefte und Farbstifte: Dies erwartet die frisch diplomierten Lehrer und Lehrerinnen zukünftig im Alltag. (Symbolbild ZZ)

Etuis, Schulhefte und Farbstifte: Dies erwartet die frisch diplomierten Lehrer und Lehrerinnen zukünftig im Alltag. (Symbolbild ZZ)

Die Schulaufsicht des Kantons Zug hat im laufenden Schuljahr an allen Schulen der Gemeinden sowie Privatschulen im Bereich der obligatorischen Schulzeit geprüft, ob die Lehrpersonen die erforderlichen Qualifikationen haben, wie die Direktion für Bildung und Kultur am Freitag mitteilte.

Insgesamt kontrollierte die Schulaufsicht 90 Lehr- und Fachpersonen. Dies sind 79 Lehrberechtigungen von Klassenlehrpersonen und 11 Diplome in Schulischer Heilpädagogik. Die Stichprobe umfasste ungefähr 10 Prozent der Klassenlehrpersonen.

96,7 Prozent haben ein Lehrdiplom beziehungsweise 93,4 Prozent verfügen über das erforderliche Lehrdiplom für die unterrichtete Stufe. Insgesamt wurden bei 3,3 Prozent der überprüften Klassenlehr- und Fachpersonen schwerwiegende, bei weiteren 3,3 Prozent mittlere und bei 28,9 Prozent leichte Mängel festgestellt.

Mehr Mängel an Privatschulen

Leichte Mängel sind beispielsweise das Fehlen einer befristeten Unterrichtserlaubnis für einzelne Fächer durch die Schulleitungen vor Ort. Zu den mittleren Mängeln zählt das Fehlen einer befristeten Lehrbewilligung der Bildungsdirektion, wenn Lehrpersonen auf anderen Stufen unterrichten.

Zu den schwerwiegenden Mängeln zählen diejenigen Fälle, wo Personen ohne kantonales, ausserkantonales oder ausländisches Lehrdiplom und ohne befristete oder unbefristete Lehrbewilligung Unterricht erteilen.

An den Privatschulen wurden mehr Mängel als an öffentlichen Schulen festgestellt. Privatschulen seien bei der Anerkennung ausländischer Lehrdiplome besonders gefordert.

Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP) ist mit der Überprüfung zufrieden: Schwerwiegende Mängel seien sehr selten, wird er in der Mitteilung zitiert. Verbesserungspotenzial zeige sich bei den befristeten Unterrichtserlaubnissen. (sda)

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