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ZUG: Korporation will höheren Kredit

Am kommenden Montag findet die Budgetgemeinde der Korporation statt. Nebst dem Voranschlag behandelt die Gemeindeversammlung einige Sachgeschäfte.
Charly Keiser
Der Stadtrat präsentiert seinen Antrag zur zweiten Lesung des Bebauungsplans Hertizentrum. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Der Stadtrat präsentiert seinen Antrag zur zweiten Lesung des Bebauungsplans Hertizentrum. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Am kommenden Montagabend beraten die Korporationsbürger der Stadt Zug das Budget 2018. Dieses weicht nur wenig vom Voranschlag 2017 ab. Denn sowohl Einnahmen wie Ausgaben sind nur unwesentlich gestiegen. Und auch die Investitionen sollen in diesem Jahr etwa gleich hoch sein wie im 2017.

Der Ertragsüberschuss soll ebenfalls fast vergleichbar ausfallen wie im Jahr zuvor. Dem Aufwand von 9,85 Millionen Franken steht im Budget ein Ertrag von 13,08 Millionen Franken gegenüber, was einen Ertragsüberschuss von 3,23 Millionen Franken bedeutet. Dank diesen Zahlen darf erwartet werden, dass die Gemeindeversammlung den Voranschlag ohne grosse Diskussion genehmigen wird.

Aufstockung von Projektierungskrediten

Nebst dem Budget und der Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission stehen auf der Traktandenliste fünf Sachgeschäfte. Der Korporationsrat beantragt eine Erhöhung des Projektkredits für den Bebauungsplan Schleife Nord/Unterfeld von 110000 und 200000 Franken.

Ebenfalls aufgestockt werden soll der Projektierungskredit für den Bebauungsplan Hertizentrum. Und zwar um 150000 auf insgesamt 520000 Franken. Dies, weil sich die «umfangreichen Planungsarbeiten sowie die zunehmend wichtiger werdenden Kommunikationsaufwendungen in der Konsequenz auf die Kosten auswirken», wie der Verwaltungsrat in der Botschaft zur Begründung schreibt. Aufgrund der gegenüber dem alten Bebauungsplan um rund 45000 Quadratmeter gestiegenen Nutzfläche erachtet der Rat die Erhöhung dieses Kredits als «massvoll und richtig», heisst es weiter.

Einen weiteren Projektierungskredit will der Verwaltungsrat von den Genossen für den Umbau und die Sanierung der Alterswohnungen im Hertizentrum. Mit den 800000 Franken soll die «sorgfältige Planung und Umsetzung» der Sanierung vorbereitet werden.

Waldparzellen sind in der Gemeinde Risch

Ebenfalls in der Herti, rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) im Jahr 2019, beantragt der Verwaltungsrat einen Kredit von 650000 Franken. Darin enthalten ist die Sanierung des Pulverhüslis, die 350000 Franken kosten wird, sowie das Sponsoring für den zweiten Lebendpreis von 50000 Franken für das Esaf. «Nur» 65000 Franken kostet die Korporation der Kauf von vier Waldstücken. Diese wurde ihr von einer Privatperson aus Zürich angeboten.

Die Parzellen mit einer Gesamtfläche von 16480 Quadratmeter befinden sich in der Gemeinde Risch. Zwei davon in der Stockeri (Eihölzli) und die beiden anderen im Chilchberg. Mit Letzteren kann die Korporation ihren Wald im Chilewäldli arrondieren, die anderen beiden Parzellen «liegen nahe beim Chilchberg und sind für die Bewirtschaftung ideal gelegen».

Hinweis

Die Budgetgemeinde der Korporation Zug findet am Montag, 22. Januar, ab 20 Uhr im Burgbachsaal statt.

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