ZUG: Korporationsbürger pflanzen 350 Fichten am Zugerberg

Die Bürger der Korporation Zug setzen 350 Fichtenbäumchen. Dies am Osthang des Zugerbergs, wo ein Pilz grosse Schäden anrichtet.

Drucken
Teilen
Korporationsbürger pflanzen «In den Bächen» Fichtenbäumchen. (Bild: Charly Keiser (27. August 2017))

Korporationsbürger pflanzen «In den Bächen» Fichtenbäumchen. (Bild: Charly Keiser (27. August 2017))

Die Korporation Zug hat vor kurzem zur traditionellen jährlichen Bürgerexkursion eingeladen. Gestartet wurde beim Parkplatz Untere Mühlebachstrasse, rund zwei Minuten von der Schönegg entfernt. Trotz des zu erwartenden Regens nahmen zahlreiche Bürger und deren Angehörige am Ausflug teil. Dieser führte dem Zugerberg im Wald entlang der Strasse bis auf 700 Meter über Meer ins Gebiet «In den Bächen». Dort wurde den Teilnehmern süsser oder saurer Most gereicht.

Doch zuvor begrüsste Korporationspräsident Urban Keiser die Bürger und sagte: «Schauen Sie sich den Wald auf unserem Ausflug bitte genauer an. Vor allem die Eschen.» Denn diese seien in einem katastrophalen Zustand, weil die meisten von der Eschenwelke befallen seien (siehe Box).

Robotertraktor wird vorgeführt

Tatsächlich waren die befallenen Eschen gut zu sehen. Und auch der angekündigte Regen prasselte während der ersten Hälfte der Wanderung auf die Bürger nieder. Beim «Znüniplatz» gab’s heuer nebst Most auch Bäumchen. Denn die Förster der Korporation händigten 350 Fichtenbäumchen aus, die dann von den Bürgern in den steilen Hang gepflanzt wurden.

Vom höchsten Punkt der Wanderung ging’s steil hinunter zum «Zobigplatz» beim Forstmagazin Fuchsloch in Oberwil, wo die Bürger eine weitere Attraktion erwartete. Die Korporationsförster führten nämlich einen Robotertraktor vor, der von einem findigen Schweizer erfunden worden ist und mit dem gefällte Bäume aus dem Wald gezogen werden können. Die Korporation wolle sich diesen Roboter anschaffen, wenn er zufriedenstellend funktioniert, sagte Präsident Keiser. Und nach der Vorführung war klar: Die Chancen dafür stehen gut.

 

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch