ZUG: «Korrektur nicht mehr möglich»

In zwei Gemeinden des Kantons Zug muss Ende November noch ein zweites Mal gewählt werden. Ist aufgrund der Unterlagen mit Problemen zu rechnen?

Charly Keiser
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So sieht der überarbeitete Wahlzettelbogen für die Gemeinderatswahlen aus. (Bild: PD)

So sieht der überarbeitete Wahlzettelbogen für die Gemeinderatswahlen aus. (Bild: PD)

Die Wahlen in den Regierungsrat von Anfang Oktober endeten in einem veritablen Desaster. Denn 9,4 Prozent der Wahlzettel waren ungültig. Zum Vergleich: 2010 waren es nur gerade 0,6 Prozent. Das Debakel hat zur Folge, dass sich das Verwaltungsgericht des Kantons Zug im Moment mit diesbezüglichen Beschwerden befassen muss. .

Schnelle Gerichtsentscheide

Noch ist nicht klar, ob die Stimmbürger des Kantons Zug noch einmal an die Urne gebeten werden oder nicht. Klar ist: in zwei Tagen läuft die Beschwerdefrist ab und das Verwaltungsgericht will innert weniger Tage entscheiden.

Genau so zweifelsfrei steht fest, dass die Walchwiler und Hünenberer in den Wahlunterlagen für den 30. November nebst den Zetteln zu den eidgenössischen Vorlagen, zusätzlich einen Wahlzettel für die Wahl des fünften Gemeidrats vorfinden werden. Denn in Steinhausen buhlen vier und in Walchwil drei Kandidaten um den je letzten Sitz in der Exekutive.