ZUG: Kunsthaus: Nun sollen Private an die Front

Ist er in den Dornröschenschlaf gefallen – der Traum vom neuen Kunsthaus? Oder sollen schlafende Hunde nicht geweckt werden? Stadt und Kanton sehens anders.

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«Vollgas»: Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller. (Bild Patrik Pauli/Neue ZZ)

«Vollgas»: Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller. (Bild Patrik Pauli/Neue ZZ)

«Wir geben Vollgas in Sachen neuem Kunsthaus», dementiert Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller den Eindruck, dass die Vision von einem neuen Kunsthaus politisch bereits wieder auf den Grund des Zugersees gesunken sei. Doch die umstrittene Standortsuche hat bereits viel Staub aufgewirbelt. Müller spricht gar von «Turbulenzen im Grossen Gemeinderat» und einer «ernst zu nehmenden, unheiligen Allianz zwischen links und rechts», die es von einem neuen Kunsthaus am See zu überzeugen gelte.

Konkret plant der Stadtrat, im Herbst einen Architekturwettbewerb auszuschreiben, um der Öffentlichkeit und dem Grossen Gemeinderat mögliche Entwürfe für das Seeufer an der Schützenmatt zu präsentieren. Clou an der Sache: Private sollen den Grossteil des Wettbewerbs finanzieren – der Stadtrat könnte diesen dann am Grossen Gemeinderat vorbei lancieren.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.