ZUG: Läden sollen nachts die Lichter löschen

Viele Läden in der Stadt sind mitten in der Nacht beleuchtet wie zu Öffnungszeiten. Ein Verein will den Betreibern ins Gewissen reden.

Christian Volken
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Hier macht die Vollbeleuchtung Sinn: Wenn in der Dämmerungsstunde die Läden geöffnet haben. (Bild Werner Schelbert)

Hier macht die Vollbeleuchtung Sinn: Wenn in der Dämmerungsstunde die Läden geöffnet haben. (Bild Werner Schelbert)

Der Verein pro.obsurare will erreichen, dass in Zug möglichst viele Läden mitten in der Nacht nicht die Lichter brennen lassen. Die Initianten setzen dabei auf Information und auf Freiwilligkeit. Wer mitmachen will, erklärt sich schriftlich bereit, während eines halben Jahres nachts mindestens sechs Stunden lang alle Lichter im Geschäft und im Schaufenster zu löschen.

Ein Viertel ist beleuchtet

Ein nächtlicher Rundgang von Mitgliedern des Vereins hat gezeigt, dass jedes vierte Geschäft in der Nacht beleuchtet geblieben ist – «zum Teil, als wäre der Laden noch offen», wie Vorstandsmitglied Simon Amann sagt. Bis Ende Juni will man sämtliche Ladenbetreiber kontaktieren, um ihnen das Anliegen des Energiesparens in der Nacht schmackhaft zu machen.

Bereits aktiv ist der Verein in Basel gewesen. Dort haben sich über 50 Geschäfte der Aktion angeschlossen.