ZUG: Landis&Gyr-Gebäude erhält Gold-Zertifikat

Als erstes bestehendes Haus weltweit hat Siemens für das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude das LEED-Gold-Zertifikat (Version 4) erhalten und wurde als «Green Building» ausgezeichnet.

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Das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude in Zug. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude in Zug. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Liegenschaft mit einer Geschossfläche von 12'000 Quadratmetern (Mietfläche 9016 Quadratmeter) kann dank gezielter Investitionen in den vergangenen Jahren als «Green Building» bezeichnet werden. Seit der Optimierung der Heizungsregelung im Jahr 2010 durch Siemens verbraucht das Gebäude rund 35 Prozent weniger Energie und ist damit einer der energieeffizientesten Liegenschaften auf dem Siemens-Industrieareal in Zug.

Die Auszeichnung «Leadership in Energy and Environmental Design» (LEED) ist ein international anerkanntes System zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Liegenschaften. Es beurteilt, wie in einem Gebäude nachhaltige Aspekte wie Umweltschutz, Nutzerzufriedenheit und ein effizienter Betrieb unter einen Hut gebracht werden. Die Vergabe erfolgt durch das unabhängige «Green Building Certification Institute», wie die Stadt Zug am Montag mitteilte.

Die international anerkannte Auszeichnung erhielt das Gebäude dank den Anstrengungen ihrer vormaligen Besitzerin, der Siemens Real Estate AG. «Sie hat das Gebäude in den letzten Jahren ausgezeichnet unterhalten», sagt Stadtrat Karl Kobelt, Vorsteher Finanzdepartement. Vor zwei Jahren hat die Stadt Zug nach einer Volksabstimmung das Gebäude von Siemens gekauft, um darin die Stadtverwaltung zu zentralisieren.

pd/zim