ZUG: Laut endet der Schmutzige Donschtig in Zug

Mit dem traditionellen Chesselwy wurde am SchmuDo in der Altstadt laut und fröhlich die Fasnacht «eingeschränzt».

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Der alljährliche Abschluss des ersten grossen Fasnachtstages in Zug – der «Chesselwy» – ist traditionellerweise der erste Höhepunkt der 5. Jahreszeit. (Bild: Maria Schmid (Zug, 23. Februar 2017))

Der alljährliche Abschluss des ersten grossen Fasnachtstages in Zug – der «Chesselwy» – ist traditionellerweise der erste Höhepunkt der 5. Jahreszeit. (Bild: Maria Schmid (Zug, 23. Februar 2017))

Obwohl die Fasnacht erst so richtig in Fahrt gekommen ist, gipfelt sie jeweils am SchmuDo traditionellerweise in einem ersten Finale: Für den 39. abendlichen Chesselwy fand sich wie gewohnt ein riesiger Haufen feierwütiger Fasnächtler in der Altstadt ein. Mit sprichwörtlichem Tsching-Bumm-Tateraa verklang der erste grosse Fasnachtstag in die laue Nacht – der Föhn sorgte bis in die Abendstunden für frühlingshafte Verhältnisse. Und das mitten im Februar.

Drei Bühnen – dreimal gute Laune. Unentwegt schmetterten die lokalen Guggenmusigen im Zwanzigminutentakt geläufige Evergreens in den Nachthimmel, das Volk – ob verkleidet oder nicht – wippte und schwankte wacker mit. Der Chesselwy ist der Auftakt zur ersten Quasi-Freinacht der Saison: Bis 5 Uhr in der Früh waren die Beizen offen. (fae)