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ZUG: Littering auf Arena-Platz wirft Fragen auf

Wer hat den Abfall nach den Public Viewings der EVZ-Spiele aufgeräumt? Das will eine Gemeinderätin wissen. Die Stadt liefert die Antwort und widmet sich auch gleich noch vertieft dem Thema.
Samantha Taylor
Ein bemerkenswerter Betrag muss für «Mehrkosten aus Littering und entsorgung von Siedlungsabfällen aus dem öfentlichen Raum» ausgegeben werden. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Ein bemerkenswerter Betrag muss für «Mehrkosten aus Littering und entsorgung von Siedlungsabfällen aus dem öfentlichen Raum» ausgegeben werden. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Jubel, Applaus und viel Nervenflattern: Das gab es rund um die Ostertage auf dem Zuger Arena-Platz. Grund dafür war das Public Viewing, bei dem die Finalspiele des EVZ gegen den SC Bern zu sehen waren. Das grosse Publikumsaufkommen hinterliess auf dem Platz denn auch Spuren – in Form von Abfall. Wie die Stadt mit dem Littering umgegangen ist, das will die Alternative Gemeinderätin der Stadt Zug, Astrid Estermann, vom Stadtrat wissen. Vor allem nach dem Gründonnerstag, als die Fans allen Grund zum Feiern hatten, sei auf dem Platz einiges liegen geblieben. Becher, Flaschen und andere Überreste der Veranstaltung waren über den ganzen Platz verteilt.

«Auf dem Arena-Platz sah es aus, als ob eine Abfallbombe geplatzt sei», hält Astrid Estermann in ihrer Interpellation fest. Der Platz und die angrenzenden Gebiete seien mit vielen Glasscherben, Plastikbechern, Kartons und weiterem Abfall übersät gewesen. Die Gemeinderätin will darum vom Stadtrat wissen, wie die Auflagen gegen Littering bei Grossanlässen, welche den öffentlichen Grund mitbenutzen, aussehen. Weiter fragt sie, wie das Litteringkonzept konkret an diesem besagten Gründonnerstag ausgesehen habe und welche Auflagen die Stadt dem Veranstalter für den Anlass gemacht habe. Estermann hofft auch, dass solche Situationen nicht wieder vorkommen, weshalb sie vom Stadtrat wissen will, was er unternehme, damit künftig keine ähnlichen Situationen mehr anzutreffen seien. Und schliesslich fragt sie nach der Anzahl «Arbeits- und Maschinenstunden», die der Werkhof am Karfreitag leisten musste. «Wie hoch ist der geschätzte Aufwand in den folgenden Tagen gewesen, um die Abfälle aus den Strassen, Plätzen und Grünanlagen wieder zu entfernen?»

Stadtrat Urs Raschle betont hierzu, dass die Aufräumarbeiten ähnlich gut organisiert gewesen seien wie bei anderen EVZ-Spielen. Bereits während der Public Viewings seien Mitarbeiter des EVZ fortlaufend daran gewesen, die Tische abzuräumen. «Nach den Public Viewings hat der EVZ die Reinigung unter dem Vordach und teilweise auch auf dem Arena-Platz selbst vorgenommen. Verbliebenes Material wurde vom Werkhof zusammengenommen.» Diese Arbeiten werden dem EVZ über den laufenden Jahresauftrag verrechnet, wie Urs Raschle betont.

Sommerbar gibt’s erst im nächsten Jahr

Littering ist bei der Stadt Zug allerdings nicht nur im Rahmen von Grossveranstaltungen ein Thema. So äusserte Urs Raschle bereits im Dezember, dass man in dieser «Littering-Saison», also im Frühling und im Sommer, neue Wege gehen wolle. Dies in erster Linie, um an den neuralgischen Punkten vor allem beim Seeufer dagegen vorzugehen. Der Sicherheitschef führte im Dezember aus, dass man dies einerseits mit neuen gastronomischen Angeboten machen wolle. Die Stadt dachte dabei an eine Sommerbar. Das Konzept mit dem Namen «Buvette» gibt es bereits in Luzern und Zürich. Ausserdem, so führte der Stadtrat im Dezember weiter aus, wolle man vermehrt mit der Jugendanimation zusammenarbeiten. Diese soll direkt vor Ort mit den Jugendlichen das Gespräch suchen.

Umgesetzt werden die Massnahmen aber wohl noch nicht auf diesen Sommer. «Wir sind derzeit noch daran, mögliche Buvetten-Angebote für das Jahr 2018 zu prüfen. Aus zeitlichen Gründen kann auf den Sommer 2017 hin noch kein solches Angebot umgesetzt werden», sagt Raschle.

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