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ZUG: Littibach ist sicher gegen 50-Jahre-Hochwasser

Mit dem Einsetzen von jungen Bachforellen hat Baudirektor Heinz Tännler den Ausbau des Littibachs in Baar symbolisch abgeschlossen. Die Kosten sind tiefer als erwartet.
Baudirektor Heinz Tännler eröffnet die neue Hochwassersicherung des renatuierten Littibaches in Baar mit dem Einsetzen von jungen Bachforellen. (Bild: PD)

Baudirektor Heinz Tännler eröffnet die neue Hochwassersicherung des renatuierten Littibaches in Baar mit dem Einsetzen von jungen Bachforellen. (Bild: PD)

Die Bauarbeiten am Littibach in Baar sind zu Ende. Der Kanton Zug hat den Hochwasserschutz verbessert und den Bach renaturiert. «Die getroffenen Massnahmen reichen aus, um auch Hochwasser zu bewältigen, die statistisch nur alle 50 Jahre zu erwarten sind», sagte Baudirektor Heinz Tännler anlässlich des offiziellen Abschlusses der Baumassnahmen. Die Arbeiten verliefen nach Plan und dauerten 16 Monate.

Gleichzeitig gab Tännler bekannt, dass die Rechnung deutlich unter den bewilligten 5,2 Millionen Franken abschliesst. Der Bund beteiligt sich mit 1 Million Franken an den Kosten.

Der Littibach ist in den vergangenen Jahren mehrfach über die Ufer getreten und hat grosse Schäden verursacht.

Diese Massnahmen hat der Kanton umgesetzt

  • Verbesserung des Hochwasserschutzes des 1,2 Kilometer lange Abschnitts zwischen den Gebieten Büni und Spitzmattli bei der Mündung in die Lorze. Die Sohle wurde auf rund sieben Meter verbreitert und mit Kies natürlich ausgestaltet. Zudem wurde auf der ganzen Länge der Bachquerschnitt vergrössert, die Ufer stärker abgeflacht und die Abflussprofile unter den Brücken vergrössert.
  • Versetzung des vom zürcherischen Kappel am Albis herkommenden Bachs in einen naturnahen Zustand. Der Kanton hat Kiesbänke und Wurzelstöcke eingebaut. Diese Strukturen beleben einerseits das Gerinne, andererseits verbessern sie die Voraussetzungen für Fische, Unterstände zu finden und im Bach aufzusteigen.
  • Ersatz des alten Wehrs bei der Sägerei Büni durch eine Blockrampe
  • Verbesserter Fischeinstieg von der Lorze in den Littibach
  • Im Naturschutzgebiet Spitzmattli hat der Kanton zudem das bestehende Überlaufgerinne etwas abgesenkt, was den angrenzenden Auenwald häufiger mit Wasser versorgt und ökologisch aufwertet.
  • Die Deinikonerstrasse musste an zwei Stellen um bis zu 12 Metern verlegt werden, um - gemäss Gewässerschutzgesetz - den vorgeschriebenen Abstand zum Gewässer freizuhalten. Es betrifft den Abschnitt westlich des gleichnamigen Weilers und die Strecke von Deinikon bis zum Waldrand (Hegiwald/Breitholz). Der Kanton musste in den genannten Abschnitten auch die Werkleitungen neu verlegen. Im Weiler Deinikon führt die Strasse direkt dem Littibach entlang. Der Weg ist mit einem Geländer gesichert.

pd/rem

HINWEIS: Weitere Infos: www.zg.ch/littibach

Und so sah der Littibach vor dem Baustart aus: Projektleiter Dominik Rossi, Baars Bauchef Paul Langenegger, Baudirektor Heinz Tännler und Eduard Warmuth, Polier bei der Landis Bau AG (von links) (Bild: PD)

Und so sah der Littibach vor dem Baustart aus: Projektleiter Dominik Rossi, Baars Bauchef Paul Langenegger, Baudirektor Heinz Tännler und Eduard Warmuth, Polier bei der Landis Bau AG (von links) (Bild: PD)

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