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ZUG: Lokales Bier und Waffeln im «Pfauen»

Die Arbeiten am Kolinplatz 21 sind auf Kurs. Ab November wird im Geviert Leben einkehren. Mit dem Lokal im Erdgeschoss planen die Betreiber einiges.
Samantha Taylor
Die Baustelle im Kolingeviert von aussen. (Bild: Stefan Kaiser (9. August 2017))

Die Baustelle im Kolingeviert von aussen. (Bild: Stefan Kaiser (9. August 2017))

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung

Tagsüber ein Café mit Konditorei, abends ein Bistro: So wird das Lokal im Erdgeschoss des Kolingevierts am Kolinplatz 21 künftig genutzt. Betrieben wird es von der Confiserie Speck, und die will im Süden der Stadt ein bisschen «etwas Neues» ausprobieren, wie Mitinhaber Walter Speck erklärt. «Unser Kerngeschäft bleibt zwar auch hier das Café mit Konditoreiverkauf sowie Mittagsverpflegung. Wir wollen aber bei der Mittagskarte und auch beim Abendangebot auch ein paar spezielle Sachen anbieten.» Zu diesen «speziellen Sachen» zählt zum einen ein Angebot an Waffeln mit verschiedenen pikanten und süssen Saucen.

Abends stellt das Bistro dann die Braukunst in den Fokus. «Wir verfolgen seit einiger Zeit die Bierszene im Kanton, und wir werden in unserem Lokal einige Biere von lokalen Bierproduzenten und aus Mikrobrauereien anbieten», sagt Walter Speck. «So etwas gibt es im Kanton und auch in unseren anderen Lokalen in der Stadt bisher noch nicht.»

Längere Öffnungszeiten geplant

Rund 50 Plätze bietet das Lokal im Erdgeschoss des Kolingevierts. Es unterteilt sich in drei Aufenthaltsbereiche. «Der vordere Teil ist jener für den schnellen Kunden. Also für Personen, die nur kurz einen Kaffee trinken oder etwas mitnehmen wollen», sagt Walter Speck. Der Bereich zur Grabenstrasse hin sei der moderne Teil, der sich auch für Gruppen eigne, und dann gebe es im hinteren Teil noch das «Stübli», in dem man gut verweilen können. «Im Innenhof gibt es zudem eine schöne Gartenbeiz», führt Speck weiter aus. Damit diese verschiedenen Bereiche auch ausgiebig genutzt werden können, wollen die Betreiber die Öffnungszeiten des Lokals anpassen. Ein entsprechendes Baugesuch liegt öffentlich auf. Die Innenräume des Bistros sollen neu von Montag bis Mittwoch von 6.30 Uhr bis Mitternacht, von Donnerstag bis Samstag bis 2 Uhr und am Sonntag von 7 bis 19 Uhr geöffnet haben. Die Aussenräume sollen von Montag bis Samstag jeweils von 6.30 Uhr bis Mitternacht und am Sonntag von 7 bis 19 Uhr geöffnet sein. «Wir öffnen unter anderem morgens so früh und auch am Sonntag, weil wir im Süden der Stadt bald die einzige Bäckerei sein werden», sagt Walter Speck.

Denn die Bäckerei zum Wilden Mann an der Neugasse, die ebenfalls von der Confiserie Speck betrieben wird, wird mit der Eröffnung des neuen Lokals geschlossen. Für die Abende planen die Betreiber auch, Events durchzuführen. Wie das Programm genau aussehen wird, dazu kann Walter Speck derzeit allerdings noch nichts sagen. «Wir stecken noch mitten in der Planungs- und Erarbeitungsphase.» Fest steht dafür schon heute, wie das Lokal im Kolingeviert heissen soll: Es wird der «Pfauen». Die Betreiber greifen dabei auf die Geschichte zurück. Denn an dem Ort, an dem das neue Gebäude steht, befand sich früher die Liegenschaft «Zum Pfauen». Im November 1999 brannte sie nieder. Diese Brandlücke wird jetzt geschlossen. «Wir fanden es schön, auf diesen Namen zurückzugreifen», sagt Speck. Als Zweitname wird das Lokal auch noch mit dem Namen «Confiserie Speck» versehen.

Ladenlokale werden ausgeschrieben

Eröffnet wird der «Pfauen» voraussichtlich im November. Die Wohnungen in den darüberliegenden Geschossen, die vor allem für junge Leute und Studenten vorgesehen sind, sind laut dem städtischen Baudepartement im Dezember bezugsbereit. «Wir sind mit den Arbeiten auf Kurs», sagt Bauchef André Wicki. Die Rohbauarbeiten habe man vor den Sommerferien abschliessen können. «Nun sind wir an den Ausbauarbeiten, die wir voraussichtlich im November abschliessen», so Wicki. Neben dem Kolingeviert werden auch die angrenzenden Liegenschaften an der Kirchenstrasse 3 und 5 saniert. In deren Erdgeschossen befinden sich ebenfalls Ladenlokale. An der Kirchenstrasse 3 führte bis vor kurzem die Bäckerei Hotz-Rust eine Filiale. Das Geschäft ist inzwischen aber geschlossen. «Was dereinst in diese Ladenlokale einziehen wird, ist noch nicht klar», sagt der städtische Finanzchef Karl Kobelt. Die freien Flächen werden von der Stadt demnächst ausgeschrieben.

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