ZUG: «Man muss prüfen, was möglich ist»

Der Zuger Stadtrat will bei der Revision des Reglements einen Stopp einlegen. Den Nachbarschaften ist das nicht genug.

Samantha Taylor
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Wie das Reglement für die Altstadt Zug (im Bild) ausgestaltet werden soll, sorgt für Diskussionsstoff. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Wie das Reglement für die Altstadt Zug (im Bild) ausgestaltet werden soll, sorgt für Diskussionsstoff. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Der Zuger Stadtrat will beim Altstadtreglement einen Marschhalt einlegen. Das hat Bauchef André Wicki vor kurzem bekannt gegeben. Gründe für diesen Entscheid sind unter anderem die Diskussionen und die politischen Vorstösse, die der Entwurf für ein revidiertes Altstadtreglement verursacht hat. Vor allem unter den Nachbarschaften kamen die Pläne des Stadtrates gar nicht gut an.

Der Stadtrat will deshalb den Vorentwurf erneut diskutieren und das Gespräch mit den Nachbarschaften suchen. Sie sollen in die weitere Ausarbeitung aktiv involviert werden. Seitens der Nachbarschaften begrüsst man zwar, dass die Stadt die Begehren ernst genommen hat. Gleichzeitig zeigt man sich gegenüber einem Marschhalt eher kritisch. «Es wäre viel sinnvoller, wenn die ganze Sache abgebrochen und man von vorne beginnen würde», findet etwa Daniel Acklin, Präsident der Nachbarschaft Unteraltstadt.