ZUG: Markus Kummer zeigt «Bordure» am Alpenquai Zug

Die Stelle für Kultur der Stadt Zug zeigt in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kunst Uri die Installation «Bordure» des Zuger Künstlers Markus Kummer. Die Einweihung findet am 25. März um 16 Uhr auf dem Kiesplatz Schützenmatt am Alpenquai in Zug statt.

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Die Findlinge auf dem Kiesplatz Schützenmatt am Alpenquai. (Bild: PD)

Die Findlinge auf dem Kiesplatz Schützenmatt am Alpenquai. (Bild: PD)

Im Aussenraum am Alpenquai Höhe Schützenmatt zeigt der in Zug geborene Markus Kummer (43) die Arbeit «Bordure». Dazu hatte der Künstler vier rund 100 x 100 x 150 Zentimeter grosse Findlinge aus Neuheim zerschnitten und mit Mörtel wieder zusammengefügt. Nach einem Umweg über Zürich finden die Findlinge nun wieder nach Zug zurück.

Über Jahrtausende von Gletschern verschoben und durch die Natur geformt, zeigt Markus Kummer die Findlinge versehrt, mit sichtbaren dunklen Fugen, in einem städtischen Kontext. So zumindest wird es inder Medienmitteilung der Stadt Zug umschrieben. Die Natur sei in der Stadt zu Gast, sie sei aber jedoch zerlegt und rekonstruiert worden. «Die Eingriffe am Stein haben eine schneidende Brutalität, fügen sich aber wieder in spielerischer Schönheit zu einer neuen Ganzheit. Kummers Arbeit lässt Grenzen verschwimmen und unterläuft gefestigte Vorstellungen», heisst es weiter.

pd/zim/cv