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ZUG: Medikationsfehler auf ein Minimum reduzieren

Im Kanton Zug soll ein elektronischer Medikamentenplan bald Realität sein. Anlässlich der zweiten Zuger Gespräche zur medizinischen Grundversorgung bekundeten der Kanton und die Ärztegesellschaft des Kantons Zug ihren Willen zur Zusammenarbeit bei diesem Vorhaben.
Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann und Peter Gerritsen, Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Zug, unter-zeichnen die Absichtserklärung zum eHealth-Projekt «eMediplan». (Bild: PD)

Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann und Peter Gerritsen, Präsident der Ärztegesellschaft des Kantons Zug, unter-zeichnen die Absichtserklärung zum eHealth-Projekt «eMediplan». (Bild: PD)

Medikationsfehler sind für Patienten ein grosses Risiko, das im Kanton Zug nun auf ein Minimum reduziert werden soll. Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann und Peter Gerritsen, Präsident der Zuger Ärztegesellschaft, unterschrieben im Rahmen der zweiten Zuger Gespräche zur medizinischen Grundversorgung von letzter Woche die Absichtserklärung, gemeinsam das eHealth-Projekt «eMediplan» zu realisieren. Das Projekt wurde im Kanton Thurgau erarbeitet und soll nun auch im Kanton Zug Anwendung finden, heisst es in einer Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion vom Montag.

Es braucht die Einwilligung der Patienten

Oftmals erinnern sich Patienten nicht an die Namen und nicht an alle Medikamente, die sie einnehmen müssen. Das kann zu gefährlichen Medikamentenverwechslungen und -kombinationen führen. Wenn alle Behandelnde – ob in der Arztpraxis, im Spital, im Pflegeheim oder bei der Spitex – den vollständigen Medikamentenplan einer Person einsehen können, schafft dies Sicherheit. Der elektronische Medikamentenplan («eMediplan») hat genau dies zum Ziel. Auf einer sicheren Internetplattform sollen die Daten der Patienten – wenn diese dazu einwilligen – stets aktuell zur Verfügung stehen.

«Das Projekt ist zukunftsorientiert aufgestellt», sagt Peter Gerritsen, «eMediplan kann später problemlos in das elektronische Patientendossier integriert werden.» Auch der Kanton Zug steht voll und ganz hinter dem Projekt. Für Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann ist klar, dass die Versorgung im Kanton Zug gegenüber heute integrierter erbracht werden soll. Das eHealth-Projekt sieht er als wichtigen Beitrag dazu: «Die Einführung eines kantonsweiten elektronischen Medikamenten-plans dient nicht nur der Patientensicherheit, sondern auch der integrierten und koordinierten Versorgung, da alle Gesundheitsfachpersonen und -institutionen einbezogen sind.»

pd/zim

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